Fotografieren im urbanen Bereich finde ich immer wieder sehr faszinierend. Leider ist dies in Deutschland schon alleine aus juristischer Schicht nicht auf die Art und Weise möglich, wie es in angelsächsischen Länder möglich zu sein scheint. Davon abgesehen wird man hierzulande mit einem ziemlichen Argwohn und einer großen Skepsis beobachtetet, wenn mit einer Kamera im städtischen Umfeld unterwegs ist. Unabhängig davon, wie groß das Gerät ist, mit dem man fotografiert. Als würde man Menschen durch das Fotografieren etwas böses antun wollen. So ist zu mindestens mein subjektiver Eindruck.  

Heute Frage mich wieder einmal: Warum schaue ich mich eigentlich nur auf YouTube um, wenn ich mal nach fotografischen Themen suche? Dabei bin ich doch schon vor einiger Zeit auf den Trichter gekommen, auch mal auch die Videoplattform Vimeo hierfür zu nutzen. Aber wie heißt es so schön? Lang lebe die Vergesslichkeit! 

Streephotography ist eines meiner Lieblingsgenres in der Fotografie. Allerdings habe ich immer noch den Eindruck (wie einige andere Fotografen sicher auch), dass man sich diesem Genre in Deutschland als Fotograf nicht adäquat widmen kann. Begründet ist dies in meinem persönlichen Eindruck, dass man in diesem Land ziemlich unentspannt ist, wenn man öffentlichen urbanen Raum fotografiert. Zumal wenn es darum geht im städtischen Umfeld Leben zu dokumentieren. Und dies funktionoert leider nur, wenn man Menschen ablichtet.