Aufgegeben!

Vor einiger Zeit nahm ich mir vor, Instagram zu nutzen. Meine Idee war, dass diejenigen Fotos, die ich auf meinem Weblog veröffentliche, nicht auf einer externen Festplatte in Vergessenheit geraten, sondern nochmals für dieses soziale Netzwerk genutzt werden. Allerdings ist dieses Vorhaben nach einiger Zeit irgendwie eingeschlafen. Erstens kann ich mich mit Instagram nicht sonderlich anfreunden. Im Vergleich zu Twitter und WordPress scheint mir der Umgang der User mit diesem Dienst etwas merkwürdig. Zweitens konzentriere ich mich in meiner wertvollen freien Zeit zwischen Schichtende und Schichtbeginn lieber um meinen Blog. Außerdem frage ich mich im Moment wie anfällig Instagram für Hackerangriffe ist. Dank der Zwei-Faktoren-Authentifizierung, die man auch bei diesem Bilderdienst nutzen kann, bekam ich in den letzten Tagen immer einen Anmeldecode via SMS zugeschickt, obwohl ich mich nie bei Instagram einloggte.

Instagram als Plattform für Spam?

Vor einiger Zeit stellte ich mir die Frage, was ich mit den ganzen Aufnahmen machen soll, die ich im Laufe der letzten Monate auf meinem Weblog veröffentlichte. Bevor sie endgültig auf einem externen Datenträger verschwinden, um dort ihr Dasein zu fristen, entschloß ich mich, sie nochmals auf Instagram zu veröffentlichen. Prinzipiell finde ich diesen Dienst in Sachen Aufbau und Funktionsweise gut gemacht, um seine Bilder im Netz zu präsentieren.

Allerdings finde ich Instagram im Vergleich zu Twitter etwas zu Bot-lastig. Die Frequenz, mit der man gefolgt und entfolgt wird, nur weil man innerhalb weniger Sekunden nicht zurück folgt, ist mir einfach zu hoch. Diejenigen Kommentare auf dieser Plattform, die nur dazu dienen, andere User auf das jeweilige Profil zu locken, sind ja auch schon eher so naja. Zumal ich den Eindruck habe, dass diese auch via Bots bzw. massiver Verwendung von Copy/Paste verteilt werden. Ob das etwas nützt, wage ich zu bezweifeln. Und dann scheint es noch das Phänomen zu geben, Kommentare, die nicht zu Bildern passen, auf diese Art und Weise unter den Beiträgen zu verteilen. Und ich denke mir einfach nur: Zum Glück blieb ich in den letzten Jahren auf Twitter von Bots und Spam verschont.

Das Internet ist Neuland!

Langsam frage mich, ob eine bestimmte Politikerin mit der Aussage, dass das Internet Neuland ist, wirklich recht hatte. Und mir scheint diese Aussage für jede Altersgruppe von Menschen zu gelten. Wenn ich mich manchmal die Kommentare zu meinen Blogposts in sozialen Netzwerken umschaue, kann ich mich nur am Kopf kratzen und ein Schild aufstellen: Bitte gehen Sie weiter! Für Sie gibt es hier nichts zu sehen! Ist es so schwer, sich im Netz diejenigen Inhalte herauszupicken, die wirklich für sich von  Interesse sind? Und wenn man meint, das ein Account zu wenig oder zu stark frequentiert ist, unabhängig der Qualität des Inhaltes, kann man sich entscheiden, ob man diesem Account auf Twitter, Instagram, Tumblr, WordPress oder Facebook folgt, oder auch nicht. Auch abhängig der Qualität kann man einen Account links liegen lassen, wenn jemandem den Inhalt nicht zusagt. Man hat im Internet eine große Auswahl. Es ist jedem Nutzer nicht nur selber überlassen, welchen Inhalten man folgt, sondern auch, welche Inhalte sie oder er online (in welcher Frequenz auch immer) online stellt. Warum muss man bestimmte Nutzer davon überzeugen, dass sie oder er das Richtige oder das Falsche tun?

Weitere Möglichkeit!

Gestern fand ich noch eine einfachere Möglichkeit Instagram am Rechner zu nutzen: Friendly for Twitter! Neben Twitter kann man diesem Client auch Accounts anderer sozialer Netzwerke hinzufügen. Dazu gehört auch Instagram. Leider weiß ich nicht, ob diese Anwendung auch für andere Plattformen existiert, da ich im Moment nur MacOs nutze. Spontan finde ich die Nutzung von Instagram am Computer mit diesem Tool noch etwas einfach als die Nutzung über den Browser.

Instagram?

Instagram nutzte ich in der Vergangenheit nicht wirklich. Ich erstellte zwar bei diesem Anbieter einen Account. Allerdings lag dieser einige Zeit brach. Ich bin zwar nicht wirklich ein Typ, der mit seinem Smartphone Aufnahmen macht, um diese im Internet zu veröffentlichen. Dennoch nutze ich diesen Account seit gestern. Ich werde dort versuchen jeden Tag eine Aufnahme online zu stellen. Allerdings gibt es für diejenigen Menschen, die meinen Weblog regelmäßig verfolgen, auf Instagram nichts Neues zu sehen, da ich dort Bilder veröffentlichen werde, die schon längst auf meinem Blog zu finden sind. Einen kleinen Nachteil hat Instagram jedoch: Wenn man dort Aufnahmen veröffentlichen möchte, die man nicht mit seinem Smartphone machte, muss man etwas tricksen: Man kopiert die Bilder auf sein Smartphone und lädt sie mit der Applikation von Instagram hoch. Man kann aber auch am Computer der Seite instagram.com mit einen User-Agent-Switcher über einen beliebigen Browser vorgaukeln, dass man sich gerade mit einem mobilen Endgerät im Web bewegt.

Keine Diskussion!

Wenn ich ganz ehrlich sein soll: Manchmal bin ich es leid, vor allem Diskussionen auf sozialen Netzwerken, Kurznachrichtendiensten und Weblogs zu führen oder zu folgen. Der Grund dafür ist einfach und banal: Entweder sind die Diskussionspartner einer Meinung. Oder sie stehen sich unversöhnlich gegenüber. Im ersten Fall findet keine Diskussion statt. Oder es findet eine Diskussion statt, die ich als solche nicht ernst nehmen kann. Und im zweiten Fall kann ich auch nur den Kopf schütteln: Man ist rechthaberisch! Man ist unnachgiebig! Man geht keinen Deut auf seinen Diskussionspartner zu. Im schlimmsten Fall unterstellt man bewusst oder unbewusst dem Anderen Sachen, die er nie äußerste. Warum auch immer! Und dies scheint sich in den letzten Jahren noch verstärkt zu haben. Sind diese beiden Arten der Diskussionskultur im Netz nur meine subjektive Erfahrung? Bekomme ich nur die falschen Auseinandersetzungen mit? Liege ich mit dieser Einschätzung daneben?

Aufgrund eines Kommentars auf meinem Blog fragte ich mich heute zweierlei Dinge: 1. Wird in anderen EU-Staaten auch so eine Panik um die DSGVO gemacht? Oder ist das mal wieder eine typisch doitsche Angelegenheit? Persönlich vermute ich mal letzteres, wenn ich ganz ehrlich sein soll. 2. Benötigt man als Nutzer eigentlich auch für einen Account auf Google+, Facebook oder Twitter eine Datenschutzerklärung? Dort werden ja schließlich auch Daten von anderen Menschen (z.B. in Form von Fotos) erhoben!

Zwei Fragen!

Eine Runde heulen!

Ich höre ja schon die ersten User förmlich jammern, weil sie ihre Inhalte ihrer WordPress-Blogs nicht mehr auf ihren Facebook-Profilen veröffentlichen können. Ich denke mir aber: Was soll’s! So wichtig ist doch Facebook eigentlich gar nicht. Oder es ist nur so wichtig, wie man es macht. Zum Glück ist dieses soziale Netzwerk für mich nicht wichtig. Ich komme in Zukunft auch ohne Facebook aus. Allerdings habe ich mir aus reiner Neugier mir nicht nehmen lassen, eben einen Blick auf mein Facebook-Profil zu werfen und wunderte mich schon etwas, dass auf meinem Profil heute noch die Inhalte meines Blogs erschienen. Vielleicht braucht ja Facebook noch einige Zeit, um sein Vorhaben umzusetzen. Dieses soziale Netzwerk hat ja nicht gerade wenige Nutzer. Deshalb bin ich mal gespannt, ab wann Facebook für mich unwichtig wird!

Update am 2.8.2018: Heute erwischte es mich! Kein einziger Blogpost wurde auf meinem FB-Profil veröffentlicht. Und deshalb sage ich mal ohne schlechtes Gewissen: „Tschüß! Facebook!“ In den letzten Monaten nutzte ich dieses soziale Netzwerk nur, um die Inhalte meines Blogs auch dort zu veröffentlichen. Und jetzt ist Facebook für mich mal wieder nicht zu gebrauchen.

mysteriös

Dass ich im Gegensatz zu Facebook von GooglePlus begeistert bin, formulierte ich schon in einem Beitrag. Allerdings bekam ich heute eine E-Mail, die scheinbar vom Google+-Team stammt:

Lieber Google+ Nutzer,

Ihre Google+ Inhalte haben gegen die Inhalts- und Verhaltensrichtlinien für Google+ Nutzer verstoßen und somit auch gegen die Nutzungsbedingungen von Google+. Deswegen wurden Ihre Inhalte entfernt oder gesperrt.

Inhaltstyp: Beitrag oder Kommentar
Entfernungsgrund: Spam
Inhalts-ID: z12fxdciaobai1bkl22stddj3mnazxcpr04

Je nach Entfernungsgrund sind Ihre Inhalte möglicherweise nur für Sie oder nur in bestimmten Ländern sichtbar.

Mit freundlichen Grüßen
Das Google+ Team

Die Inhalte, die ich heute in diesem sozialen Netzwerk online stellte, sind noch alle vorhanden. Wenn es sich bei dieser Mail nicht gerade um Spam handelt, vermute ich einfach mal, dass ein Kommentar zu einem meiner Beiträge entfernt wurde. Wenn dem so wäre, finde ich es schon schade. Mir wurde die Möglichkeit genommen, in irgendeiner Art und Weise auf unliebsame Kommentare zu reagieren. Natürlich liegt es auch im Bereich des Möglichen, dass ältere Beiträge, die ich vor einiger Zeit online stellte, von den Betreibern entfernt wurden. Ich vermute einfach mal weiter, dass dies einen derjenigen Inhalte betrifft, die ich auf G+im Laufe der Zeit teilte. Das genau zu überprüfen, ist mir allerdings zu mühselig!