Keine Diskussion!

Wenn ich ganz ehrlich sein soll: Manchmal bin ich es leid, vor allem Diskussionen auf sozialen Netzwerken, Kurznachrichtendiensten und Weblogs zu führen oder zu folgen. Der Grund dafür ist einfach und banal: Entweder sind die Diskussionspartner einer Meinung. Oder sie stehen sich unversöhnlich gegenüber. Im ersten Fall findet keine Diskussion statt. Oder es findet eine Diskussion statt, die ich als solche nicht ernst nehmen kann. Und im zweiten Fall kann ich auch nur den Kopf schütteln: Man ist rechthaberisch! Man ist unnachgiebig! Man geht keinen Deut auf seinen Diskussionspartner zu. Im schlimmsten Fall unterstellt man bewusst oder unbewusst dem Anderen Sachen, die er nie äußerste. Warum auch immer! Und dies scheint sich in den letzten Jahren noch verstärkt zu haben. Sind diese beiden Arten der Diskussionskultur im Netz nur meine subjektive Erfahrung? Bekomme ich nur die falschen Auseinandersetzungen mit? Liege ich mit dieser Einschätzung daneben?

Zwei Fragen!

Aufgrund eines Kommentars auf meinem Blog fragte ich mich heute zweierlei Dinge: 1. Wird in anderen EU-Staaten auch so eine Panik um die DSGVO gemacht? Oder ist das mal wieder eine typisch doitsche Angelegenheit? Persönlich vermute ich mal letzteres, wenn ich ganz ehrlich sein soll. 2. Benötigt man als Nutzer eigentlich auch für einen Account auf Google+, Facebook oder Twitter eine Datenschutzerklärung? Dort werden ja schließlich auch Daten von anderen Menschen (z.B. in Form von Fotos) erhoben!

Eine Runde heulen!

Ich höre ja schon die ersten User förmlich jammern, weil sie ihre Inhalte ihrer WordPress-Blogs nicht mehr auf ihren Facebook-Profilen veröffentlichen können. Ich denke mir aber: Was soll’s! So wichtig ist doch Facebook eigentlich gar nicht. Oder es ist nur so wichtig, wie man es macht. Zum Glück ist dieses soziale Netzwerk für mich nicht wichtig. Ich komme in Zukunft auch ohne Facebook aus. Allerdings habe ich mir aus reiner Neugier mir nicht nehmen lassen, eben einen Blick auf mein Facebook-Profil zu werfen und wunderte mich schon etwas, dass auf meinem Profil heute noch die Inhalte meines Blogs erschienen. Vielleicht braucht ja Facebook noch einige Zeit, um sein Vorhaben umzusetzen. Dieses soziale Netzwerk hat ja nicht gerade wenige Nutzer. Deshalb bin ich mal gespannt, ab wann Facebook für mich unwichtig wird!

Update am 2.8.2018: Heute erwischte es mich! Kein einziger Blogpost wurde auf meinem FB-Profil veröffentlicht. Und deshalb sage ich mal ohne schlechtes Gewissen: „Tschüß! Facebook!“ In den letzten Monaten nutzte ich dieses soziale Netzwerk nur, um die Inhalte meines Blogs auch dort zu veröffentlichen. Und jetzt ist Facebook für mich mal wieder nicht zu gebrauchen.

mysteriös

Dass ich im Gegensatz zu Facebook von GooglePlus begeistert bin, formulierte ich schon in einem Beitrag. Allerdings bekam ich heute eine E-Mail, die scheinbar vom Google+-Team stammt:

Lieber Google+ Nutzer,

Ihre Google+ Inhalte haben gegen die Inhalts- und Verhaltensrichtlinien für Google+ Nutzer verstoßen und somit auch gegen die Nutzungsbedingungen von Google+. Deswegen wurden Ihre Inhalte entfernt oder gesperrt.

Inhaltstyp: Beitrag oder Kommentar
Entfernungsgrund: Spam
Inhalts-ID: z12fxdciaobai1bkl22stddj3mnazxcpr04

Je nach Entfernungsgrund sind Ihre Inhalte möglicherweise nur für Sie oder nur in bestimmten Ländern sichtbar.

Mit freundlichen Grüßen
Das Google+ Team

Die Inhalte, die ich heute in diesem sozialen Netzwerk online stellte, sind noch alle vorhanden. Wenn es sich bei dieser Mail nicht gerade um Spam handelt, vermute ich einfach mal, dass ein Kommentar zu einem meiner Beiträge entfernt wurde. Wenn dem so wäre, finde ich es schon schade. Mir wurde die Möglichkeit genommen, in irgendeiner Art und Weise auf unliebsame Kommentare zu reagieren. Natürlich liegt es auch im Bereich des Möglichen, dass ältere Beiträge, die ich vor einiger Zeit online stellte, von den Betreibern entfernt wurden. Ich vermute einfach mal weiter, dass dies einen derjenigen Inhalte betrifft, die ich auf G+im Laufe der Zeit teilte. Das genau zu überprüfen, ist mir allerdings zu mühselig!

Klarnamen? Was soll das?

Mal eine ganz doofe Frage: Liege ich richtig, dass es in sozialen Netzwerken wie Facebook, GooglePlus oder Twitter ein Bedürfnis/Anspruch selber Klarnamen zu verwenden bzw. mit Accounts zu interagieren, die Klarnamen nutzen? Und wenn dem so ist stellt sich gleich noch die Frage, aus welchem Grund das so ist! Persönlich halte ich dies für problematisch. Wenn z.B. sich zum Beispiel jemand auf Facebook Karl Joseph Müller nennt, heißt es ja nicht unbedingt, dass diese Person in realen Leben auch so heißt. Es ist ja kein Geheimnis mehr, dass man sich einfach eine zweite oder dritte E-Mail-Adresse zulegen kann, um sich mit einem Fakenamen bei einem sozialen Netzwerk anzumelden. Vorausgesetzt man möchte nicht seine Hauptadresse nicht dafür verwenden. Wenn man diese Person unter dem Namen Karl Joseph Müller im RL nicht kennt, kann man natürlich nicht unterscheiden, ob es sich hierbei um einen Klarnamen handelt oder auch nicht. Es liegt im Bereich des Möglichen, dass diese Person im realen Leben so heißt oder auch nicht. Anders verhält es sich z.B. mit meinem Accountnamen auf Twitter. Natürlich liegt es hier nahe, dass ich im RL nicht so heiße. Ich vermute mal folgendes: Im ersten Fall wird eine Person unter dem Pseudonym Karl Joseph Müller in einem sozialen Netzwerk kaum danach gefragt, wie er wirklich heißt. Über Twitter bzw. meinem Blog wurde ich in der Vergangenheit schon öfter auf meinen Klarnamen angsprochen. Als ich  ab und zu mal nachhakte, warum man mir diese Frage stellte, bekam ich meistens die Antwort, dass das Wissen des Klarnamens vertrauenerweckender wäre als so ein Pseudonym. Aber wer behauptet, dass der Name, der wie ein Klarname aussieht, in einem sozialen Netzwerk auch ein Klarname auch ist? Und zweitens: Was wäre, wenn es nur Klarnamen geben würde? Dann würde es die ganzen kreativen Accountnamen auf Twitter nicht geben. Auch einen Zwang zum Klarnamen halte ich auf sozialen Netzwerken aus einem anderen für falsch: Man sollte es jedem User selber überlassen, wie er sich auf solchen Plattformen benennt!

Keine Lust mehr!

Seit einigen Tagen beschäftige ich mich mal wieder etwas mit Google Plus. Da ich dieses soziale Netzwerk seit einigen Jahren nicht mehr nutzte, muss ich einfach sagen: Mir gefällt es wesentlich besser als Facebook! Zwei Gründe sprechen aus meiner Sicht dafür: Folgt man einer Person braucht diese Person nicht zurückzufolgen. Diese Form von Beziehungsstatus lernte ich schon auf Twitter lieben. Auf Facebook hingegen finde ich es vergleichsweise rigide, dass man auf die positive Beantwortung der Freundschaftsanfrage angewiesen ist, wenn man den Inhalten einer Person folgen möchte. Und zweitens: Man kann diejenige Accounts in Kreise nach Themen, Bekanntschaftsgrad, Verwandtschaftsgrad, etc. sortieren. Beiträge kann man öffentlich oder in bestimmte Kreise posten. Da ich von je her Twitter sehr stark nutzte, sind das für mich zwei Vorteile. Allerdings muss man im Hinterkopf behalten, dass Google mit seinem sozialen Netzwerk genauso wie Facebook unter Datensammelwut leidet. Ich lasse meinen Account auf Facebook mit meinem Blog erstmal noch verknüpft. Da ich den Aufbau dieses sozialen Netzwerks nicht ansprechend finde, werde ich aber keine Zeit mehr in dieses Netzwerk investieren.

Update am 17.4.2018: Ich formuliere es zwar jetzt ungefähr zum millionsten Mal: Mir ist es eigentlich schnurzegal, ob und wie meine Inhalte auf meinem Weblog wahrgenommen werden. Da WordPress im Gegensatz zu Tumblr von Haus aus eine Statistik mitbringt, bin ich leider von Zeit zur Zeit nicht abgeneigt, ein Blick darauf zu werfen. Ich finde das persönlich eher schade. Ich formuliere dazu bei Gelegenheit mal einen gesonderten Beitrag. Allerdings: Ich habe das Gefühl, dass mein Weblog über G+ in den letzten drei bis vier Tagen wesentlich mehr Resonanz erfährt als es über Facebook je der Fall war. Dies gipfelte zuletzt darin, dass heute ein Blogpost auf diesem sozialen Netzwerk mit zwei Kommentaren versehen wurde. Selbst das war in den letzten Wochen seit Bestehen dieses WordPress-Blogs nicht der Fall.

Warum nur?

Warum nur schreibe ich immer wieder, dass ich hier einen Überblick über meiner Fotografien geben möchte, seitdem ich mit einer digitalen Kamera unterwegs bin? Warum muss ich immer wieder schreiben, dass dies in einer Reihenfolge geschieht, die nicht unbedingt zeitlich chronologisch ist? Kann man dies nicht auch anhand der Art der  Aufnahmen erkennen? Ist der Unterschied zwischen Kameratypen und Bildbearbeitung nicht so klar, wie ich denke? Oder mache ich den Fehler, dass ich einfach viel zu viel veröffentliche? Und ist es deshalb der Grund, warum ich immer wieder auf die selben Sachen angesprochen werde, obwohl ich schon längst mich dazu öffentlich äußerte? Oder ist es einfach zu schwer, dazu mal etwas zu recherchieren?

Etwas mehr Ruhe!

Kennt Ihr dieses Phänomen auch? Ihr findet im Internet einen bestimmten Inhalt, den Ihr in der Kommentarfunktion, in einem sozialen Netzwerk oder auf Eurem Blog kommentieren wollt und lässt es aber bleiben? Weil Ihr das dumpfe Gefühl habt, mit Eurem Kommentar nur unnötigen Streit und somit auch für Euch selbst unnötigen Stress provoziert? Persönlich stehe ich gerade vor diesem Problem: Ich sah mir heute ein kurzes Video zu einem fotografischen Thema X an und hätte schon Lust, es auf meinem Blog echt übelst zu zerreißen. Der Grund: Weil die dort die aufgestellten Prämissen nicht nur falsch, sondern einfach selten dämlich sind! Allerdings: Warum sollte man sich mit solchen Inhalten aufhalten? Ich benutze das Internet, Weblogs, soziale Medien und Plattformen wie YouTube nicht erst seit gestern. Das Internet sollte für mich also kein Neuland sein! In der Vergangenheit überging ich solche Inhalte schon öfters. Getreu dem Motto: Lass‘ andere Menschen an ihrer eigenen Dummheit ersticken! Dies hört sich im ersten Moment zwar ziemlich arrogant an. Es hat mir aber schon einiges an unnötigen Streß und Ärger erspart. Zumal ich die Zeit, in der ich mich mit diesen Inhalten beschäftigt hätte (inklusiv anschließender Diskussion), sinnvoller nutzen konnte. Aus welchem Grund soll ich weiter mit diesem Video beschäftigen und etwas dazu schreiben? Nur um Dampf abzulassen? Ich glaube, ruhiger lebt es sich besser!

Ups!

Gestern hatte ich mit WordPress ein Problem, dass mich stark an ein Problem erinnerte, welches ich in der Vergangenheit öfters mit meinem Weblog auf Tumblr hatte. Dort wurde ab und an die Verbindung zu meinem Twitteraccount gekappt. Warum auch immer! Gestern war die Verbindung von WordPress zu meinem Account auf Facebook an der Reihe. Zum Glück nutze ich Facebook nur, um dort eher schlecht als recht meine Bloginhalte etwas weiter zu verbreiten. Durch Neuanmeldung auf Facebook löste ich natürlich das Problem. Ich hoffe nur, dass es nicht allzu oft auftritt. Sonst werde ich mir überlegen, ob ich den Account auf Facebook weiter nutzen werde.

Was wird in Zukunft sein?

Sehe ich es richtig, dass Twitter eine neue Funktion eingeführt hat? Man kann neuerdings weitere Tweets zu einem Tweet hinzufügen und so einen ganzen Thread erstellen? Da drängen sich doch gleich ein paar Fragen auf: Reichen 280 Zeichen für einen Tweet nicht aus? Vorher kam man doch auch mit 140 Zeichen zurecht. Das hat doch diesen Kurznachrichtendienst im Vergleich zu Weblogs oder sozialen Netzwerken wie Facebook oder Google+ ausgezeichnet. Und zweitens: Warum tut man den Usern sowas wie Threads an, wenn man sie etwas mehr als 280 Zeichen zu einem Thema schreiben lassen möchte? Weicht man damit die Grenze von 280 Zeichen nicht weiter auf? Warum hat man nicht gleich eine Grenze von 560, 1120 oder gar 2240 Zeichen eingeführt? Da ich Twitter schon seit über 8 Jahren nutze und sich dieser Dienst in dieser Zeit schon sehr veränderte, finde ich diese Entwicklung sehr merkwürdig. Und ich gehe jede Wette ein, dass Twitter in einigen Jahren kaum wieder zu erkennen ist, wenn dieser Trend von Seiten der Entwickler so weiter betrieben wird!