Zugegebenermaßen in ich kein Fan von politischen Parteien. Dies trifft natürlich auch auf deren Vertreter zu. Die einzige Partei, die ich noch für wählenswert halte, ist die PARTEI. Dennoch finde ich dieses Gespräch zwischen Martin Sonneborn und Gregor Gysi ganz interessant, da Sonneborn auf sympathische Art und Weise aus dem Nähkästchen plaudert, auf welche Weise man mit satirischen Mitteln auf etablierte Politik reagiert.

Gestern fand ich mal wieder durch Zufall eine dreiteilige Dokumentation zum Thema Entkolonialisierung des Fernsehsenders Arte. Und wieder einmal darf man gespannt sein, wie lange diese Doku auf YouTube online sein wird.

schon komisch…

Obwohl ich in der letzten Woche schon ein paar freie Tage genießen konnte, kam auf meinem Weblog eine Sache zu kurz: Ich veröffentlichte so gut wie gar keine Textbeiträge. Dies war nicht dem Umstand geschuldet, dass ich keine Ideen hatte, worüber ich etwas schreiben könnte. Ich hatte einfach mal Zeit, ein paar Dinge zu erledigen, zu denen  ich in meinem normalen (Berufs-)Alltag nicht kam. Aufgehoben ist nicht aufgeschoben! Wenn ich Zeit und Lust habe, werde ich zu denjenigen Themen, die ich noch Kopfe habe, nächstes Jahr etwas schreiben. Als ich heute morgen allerdings einen Blick in meinen FeedReader warf, stolperte ich jedoch wieder über ein Thema, welches gefühlt jedes Jahr zu Weihnachten in der einen oder anderen Form in den Medien aufploppt: Armut! Und wie jedes Jahr muss ich den Kopf schütteln. Natürlich ist dies ein wichtiges Thema. Mein subjektiver Eindruck ist jedoch, dass nur einmal im Jahr besondere Aufmerksamkeit erfährt und den Rest des Jahres vergleichsweise ausgeblendet wird. Das Problem an der Sache ist: Armut existiert nicht nur an Weihnachten.

Zum Glück bemühte ich gestern nach der Arbeit YouTube über den Fernseher. Persönlich kann ich mich nur noch sehr dunkel an das Video „Kony 2012“ erinnern. Sieben Jahre sind ja im Internetzeitalter eine ganz schöne Zeitspanne. Erfreulicherweise scheinen einige Journalistinnen und Journalisten aufmerksam zu bleiben.