Was ich vermisse!

Irgendwie vermisse ich ja mein altes Blog auf Tumblr schon etwas. Damals stellte ich zwar meinen Besuchern Disqus zur Verfügung, damit sie die Möglichkeit hatten, die Inhalte auf meinen Webblog zu kommentieren. Das Schöne war aber: Ich hatte dort meine Ruhe. Meine Inhalte wurden kaum bis gar nicht kommtiert. Das natürlich heißt das nicht, dass ich mich auch damals über konstruktive Kritik, die mir persönlich was nützt, freute. Allerdings habe ich irgendwie auf wordpress.com das Gefühl, dass man im Vergleich von Kommentaren erschlagen wird. Und dabei gehört mein Weblog sicher nicht zu den meist kommentierten Blogs. Auf dieser Plattform sind Kommentare zu meinen Inhalten zu finden, bei denen ich manchmal denke: Musste diese Person das jetzt äußern? Wäre ich letztes Jahr im November mit dem Support von Tumblr unzufrieden gewesen, wäre ich sicher nicht zu WordPress gewechselt!

Zielgruppen sind unwichtig

Und wieder beschäftigt mich eine Sache, welche ich in der Vergangenheit schon das eine oder andere Mal thematisierte: Mir begegnet abermals das Phänomen, dass einzelne Blogger verschiedene Blogs mit unterschiedlichen Inhalten füttern. Und ich frage mich mal wieder, aus welchem Grund man mit einer Software wie WordPress verschiedene (Unter-) Kategorien nutzen und somit ein Weblog mit verschiedenen Themen versehen kann. Natürlich nutze ich dieses Blog hauptsächlich dafür, meine Fotografien zu posten. Die Frage, die ich mir stelle: Lohnen sich für die zwei bis drei Themen, mit denen ich mich neben der Fotografie beschäftige, ein zweites oder drittes Weblog. Das bedeutet auch etwas mehr Aufwand in Sachen Einrichtung und Verwaltung. Insofern vereinfachen Kategorien die Sache vehement. Außerdem sorgt dies auf einem Weblog etwas für Abwechslung. Manchmal habe ich den Eindruck, dass sich Blogs, die sich strikt nur mit einem Thema beschäftigen, etwas monoton wirken. Auf der anderen Seite vermute ich mal folgendes: Menschen, die nur einen Blog mit einem bestimmten Inhalt befüllen, haben eine bestimmte Zielgruppe vor Augen, die sich nur für Thema A interessieren. Würde man auf diesem Weblog auch Inhalte zu Thema B veröffentlichen, hat man vielleicht die Befürchtung, dass man diejenige Zielgruppe, die sich nur für Thema A interessiert, verprellt. Möchte man als Blogger auch Inhalte zu Thema B veröffentlichen, scheint man dann eher geneigt, ein zweites Blog zu führen, um diejenige Zielgruppe zu erreichen, die sich (auch) für Thema B interessiert. So viel zu meiner Vermutung. Inwiefern muss man sich als privater Blogger, der mit seiner Seite und seinen Inhalten kein Geld verdient, die Frage nach der Zielgruppe überhaupt stellen? Ich habe mir diese Frage ehrlich gesagt nie gestellt. Sie war mir immer egal und ist es immer noch. Die Inhalte für meinen Blog, welches ich aktuell führe, produziere ich, weil ich Spaß an der Sache habe und nicht, um jemanden bestimmtes zu erreichen.

Und nu?

Da ich im Moment mit YouTube etwas unzufrieden bin, was fotografische Themen angeht, klickte ich mich gestern und heute mal in Sachen Fotografie etwas durch vimeo.com. Und um eherlich zu sein, weiß ich nicht, was ich von den Videos, die ich dort fand, halten soll. Es waren hauptsächlich einige Vorstellungen von Fotograf*innen und einige mit Musik unterlegte Slideshows. Was ich dort an Videos vorfand kann ich ich im ersten Moment technisch und inhaltlich nicht beanstanden. Allerdings frage ich mich gerade, was diese Art von Videos für mich an mehrwert bedeuten.

Muha!

Neulich hörte ich mal wieder Menschen über dieses komisches Internet schimpfen. Über dieses merkwürdige Neuland, was eh nichts taugt und deshalb abgeschaltet gehört. Innerlich kicherte ich! Ich fragte mich in diesem Moment: Haben solche Menschen einen Internetanschluß und/oder ein Smartphone? Und wenn ja: Aus welchem Grund bewegen sie sich im Internet? Und wenn sie keinen Zugang zum Netz haben, fragte ich mich, warum sie sich über das Internet echauf­fie­ren? Entweder nutzt man das Internet. Und wenn es einem nicht passt, lässt man die Finger davon weg (oder reduziert die Nutzung auf ein absolutes Minimum, wenn es sich anders nicht vermeiden lässt). Und wenn man sich mit der Motzerei über das Netz eigentlich über die Art und Weise aufregt, wie andere Menschen das Netz nutzen, denke ich mir: Hey! Was kümmert Euch was andere Menschen tun? Ihr müsst das Internet nicht auf die Weise nutzen, wie es Andere nutzen!

Keine Panik auf der Titanic!

Jetzt mal im Ernst: Seit wann ist die DSGVO in Kraft? Seit dem 25. Mai 2018? Und? Rollten schon die ersten riesigen Abmahnwellen über Europa? Wurden die ganzen kleinen Blogger, die mit ihren Weblogs kein Geld verdienen, in Grund und Boden geklagt? Müssen sie jetzt um ihre blanke Existenz bangen? Ich bin immer noch der festen Überzeugung, dass Wochen vor dem 25.5. unnötig Panik betrieben wurde. Und ich sagte und schrieb damals schon: Bewahrt doch einfach mal Ruhe! Und mein Gefühl gab mir wohl recht! Bis jetzt ist mir noch keine größere Abmahnwelle bekannt! Bis jetzt ist mir noch nicht bekannt, dass kein Blogger, der mit seinem kleinen Projekt kein Geld verdient, gezwungen wurde, dies einstampfen zu müssen. Mit Blick auf die Zukunft kann ich mich zwar noch täuschen. Aber dies ist für mich immer noch kein Grund in Panik zu verfallen.

Umgang mit Kommentaren!

Kennt Ihr auch diese komischen Kommentare, die mit solchen Formulierungen anfangen: „Ich akzeptiere Deine Meinung, aber…!“? Ich dachte ja eigentlich schon, dass es diese „Aber-Menschen“ gar nicht mehr gibt, oder dass diese recht merkwürdige Formulierung endlich mal ausgestorben ist. Aber vor knapp zwei Wochen landete ein Kommentar zu einem meiner Beiträge auf meinem Weblog. Natürlich überlegte ich im ersten Moment, ob ich diesen Kommentar löschen sollte. Allerdings ist sowas nicht wirklich mein Ding und ich nutze die Löschfunktion bezüglich der Kommentare wirklich nur in Ausnahmefällen. Ich ließ diesen Kommentar einfach unbeantwortet. In diesem Fall schien es mir die elegantere Lösung!

Verbesserungswürdig!

Ich finde es eigentlich schade, dass man über die Applikation von WordPress Texte nicht etwas umfangreicher formatieren kann. Es ist sicher nur eine Sache der Gewohnheit: Persönlich fällt es mir schwer Texte nicht in Blocksatz zu schreiben. Ist es so schwer dem Editor der App die Funktionen hinzuzufügen, Text rechtsbündig, linksbündig, zentriert oder in Blocksatz zu formatieren? Wenn ich manchmal einen Blogpost verfassen möchte, allerdings keine Lust habe, einen Rechner anzustellen, könnte dies am Smartphone für mich das Schreiben bzw. Formatieren von Texten etwas vereinfachen. Über die Applikation die HTML-Ansicht zu verwenden, um Texte etwas umfangreicher zu formatieren, halte ich für zu umständlich. Und die Zeiten, dass ich HTML-Codes im Kopf habe, sind schon seit Jahren vorbei.

mysteriös

Dass ich im Gegensatz zu Facebook von GooglePlus begeistert bin, formulierte ich schon in einem Beitrag. Allerdings bekam ich heute eine E-Mail, die scheinbar vom Google+-Team stammt:

Lieber Google+ Nutzer,

Ihre Google+ Inhalte haben gegen die Inhalts- und Verhaltensrichtlinien für Google+ Nutzer verstoßen und somit auch gegen die Nutzungsbedingungen von Google+. Deswegen wurden Ihre Inhalte entfernt oder gesperrt.

Inhaltstyp: Beitrag oder Kommentar
Entfernungsgrund: Spam
Inhalts-ID: z12fxdciaobai1bkl22stddj3mnazxcpr04

Je nach Entfernungsgrund sind Ihre Inhalte möglicherweise nur für Sie oder nur in bestimmten Ländern sichtbar.

Mit freundlichen Grüßen
Das Google+ Team

Die Inhalte, die ich heute in diesem sozialen Netzwerk online stellte, sind noch alle vorhanden. Wenn es sich bei dieser Mail nicht gerade um Spam handelt, vermute ich einfach mal, dass ein Kommentar zu einem meiner Beiträge entfernt wurde. Wenn dem so wäre, finde ich es schon schade. Mir wurde die Möglichkeit genommen, in irgendeiner Art und Weise auf unliebsame Kommentare zu reagieren. Natürlich liegt es auch im Bereich des Möglichen, dass ältere Beiträge, die ich vor einiger Zeit online stellte, von den Betreibern entfernt wurden. Ich vermute einfach mal weiter, dass dies einen derjenigen Inhalte betrifft, die ich auf G+im Laufe der Zeit teilte. Das genau zu überprüfen, ist mir allerdings zu mühselig!

Problemchen!

Gestern informierte mich wordpress.com per E-Mail darüber, dass mein Weblog nicht erreichbar sei:

Wenn sie weiterhin ausfällt, solltest du dich an deinen Hosting-Anbieter wenden, um Hilfe zu erhalten. Du erhältst eine weitere Benachrichtigung, wenn deine Website wieder online ist.

Schaue dir die Aktivitäten deiner Website an, um herauszufinden, seit wann und vielleicht sogar auch warum sie nicht mehr online ist.

Da ich es mir diesmal nicht antat, mir Speicherplatz auf einem Server anzumieten und einen WP-Blog selber zu hosten, legte ich mir einen Account auf wordpress.com zu. Natürlich schrieb ich gestern Abend den Support an und erhielt folgende Antwort: 

Hi there – it’s all on our end. All content is safe. We’re having a service interruption. Our devops team is already on the issue. Hopefully we can have this fixed in short order. Our apologies for the service interruption.

We’re not sure what the cause is yet. We are purely in „fix it“ mode.

Heute ist mein Weblog zum Glück wieder online. Ich erhielt dennoch eine weitere Mail:

Hallo 5n1pp3r5,

Gute Nachrichten: Deine Website https://5n1pp3r5.com wird jetzt geladen!

Deine Website ist ca. 5 Stunden lang ausgefallen, ist aber seit Donnerstag, 19. April, 0:12 wieder verfügbar.

Wir überwachen deine Website weiterhin und benachrichtigen dich, wenn sie wieder ausfällt.

Ich hoffe, dass mein Weblog in nächster Zeit nicht mehr von Ausfällen geplagt sein wird. Da ich mein erstes WP-Weblog vor einigen Jahren auf einem angemieteten Server installierte, musste ich mich um technische Probleme bezüglich WordPress immer selber kümmern. Und das kann ganz schön lästig sein. Gestern war ich verständlicherweise nicht begeistert, dass mein Blog nicht erreichbar war. Auf der anderen Seite war ich aber auch froh, einen Support zu haben, der sich diesem Problem annahm. Da konnte ich die Zeit anders nutzen!

Klarnamen? Was soll das?

Mal eine ganz doofe Frage: Liege ich richtig, dass es in sozialen Netzwerken wie Facebook, GooglePlus oder Twitter ein Bedürfnis/Anspruch selber Klarnamen zu verwenden bzw. mit Accounts zu interagieren, die Klarnamen nutzen? Und wenn dem so ist stellt sich gleich noch die Frage, aus welchem Grund das so ist! Persönlich halte ich dies für problematisch. Wenn z.B. sich zum Beispiel jemand auf Facebook Karl Joseph Müller nennt, heißt es ja nicht unbedingt, dass diese Person in realen Leben auch so heißt. Es ist ja kein Geheimnis mehr, dass man sich einfach eine zweite oder dritte E-Mail-Adresse zulegen kann, um sich mit einem Fakenamen bei einem sozialen Netzwerk anzumelden. Vorausgesetzt man möchte nicht seine Hauptadresse nicht dafür verwenden. Wenn man diese Person unter dem Namen Karl Joseph Müller im RL nicht kennt, kann man natürlich nicht unterscheiden, ob es sich hierbei um einen Klarnamen handelt oder auch nicht. Es liegt im Bereich des Möglichen, dass diese Person im realen Leben so heißt oder auch nicht. Anders verhält es sich z.B. mit meinem Accountnamen auf Twitter. Natürlich liegt es hier nahe, dass ich im RL nicht so heiße. Ich vermute mal folgendes: Im ersten Fall wird eine Person unter dem Pseudonym Karl Joseph Müller in einem sozialen Netzwerk kaum danach gefragt, wie er wirklich heißt. Über Twitter bzw. meinem Blog wurde ich in der Vergangenheit schon öfter auf meinen Klarnamen angsprochen. Als ich  ab und zu mal nachhakte, warum man mir diese Frage stellte, bekam ich meistens die Antwort, dass das Wissen des Klarnamens vertrauenerweckender wäre als so ein Pseudonym. Aber wer behauptet, dass der Name, der wie ein Klarname aussieht, in einem sozialen Netzwerk auch ein Klarname auch ist? Und zweitens: Was wäre, wenn es nur Klarnamen geben würde? Dann würde es die ganzen kreativen Accountnamen auf Twitter nicht geben. Auch einen Zwang zum Klarnamen halte ich auf sozialen Netzwerken aus einem anderen für falsch: Man sollte es jedem User selber überlassen, wie er sich auf solchen Plattformen benennt!