Ein Bild gibt uns das Gefühl, die ganze Welt in den Händen zu halten. Fotos sind Dokumente des Augenblicks, des Lebens, der Geschichte. Die Fotografie verwandelt die Welt in ein ewig fortbestehendes Angebot, aus der Wirklichkeit in das Reich der Fantasie, aus dem Schmerz in die Freude zu fliehen – durch das Fenster der Seele, das Auge.

-Mario Cohen (Quelle)

Natürlich ist Leica ein ziemlicher eli­tärer Hersteller von Kameras. Das lässt sich wohl kaum bestreiten. Allerdings habe ich noch immer den Eindruck, dass in den letzten Jahren nichts Neues an Vorträgen und Dokumentationen zum Thema Fotografie auf YouTube veröffentlicht wurde (Tutorials, wie man in fünf Schritten das perfekte Foto macht, meine ich an dieser Stelle nicht, da ich sie mir so gut wie gar nicht antue). Insofern war ich ganz froh, dass ich gestern noch über dieses Video stolperte.

Ja? Und jetzt?

Was die Photokina angeht, bin ich gerade etwas verwirrt:

Begründet wird dieser Schritt paradoxerweise mit dem Erfolg der Messe 2018. So schreibt der Photoindustrie-Verband-Vorsitzende Rainer Führes in der Mitteilung zum neuen Messedatum, dass man mit der erfolgreichen Photokina 2018 die Messlatte für die nächste Veranstaltung sehr hoch gehalten hätte: „Es ist deshalb unwahrscheinlich, dass wir im Mai 2019 nach nur gut sieben Monaten wieder eine so begeisternde Stimmung erzeugen können, welche die Photokina 2018 geprägt hat. Deshalb haben wir uns dafür entschieden, den geplanten Jahresturnus erst 2020 zu beginnen“, so Führes.

Diese Messe soll erst ab 2020 jährlich stattfinden? Und man begründet das mit dem Erfolg der Messe im Jahr 2018? Kann man mir das mal jemand adäquat erklären?

Neuausrichtung?

Seitdem ich aus dem Urlaub wieder zurück bin, ist einiges passiert. Ich hatte das Glück, dass ich durch einen netten Zufall unmittelbar nach meinem Urlaub nicht zur Arbeit musste. Da ich letzte Woche nur eine kurze, eine normale Schicht und darauf wieder ein langes Wochenende hatte, konnte ich nicht nur ohne Probleme die Fotos aus meinem Ostseeurlaub sichten und bearbeiten. Ich war auch letztes Wochenende zeitlich in der Lage, ein paar ältere Bilder für meinen Weblog zu sichten, die sich schon einige Jahre auf meinen externen Festplatten befinden. Und jetzt? Natürlich werde ich diesen Blog weiter mit Content füttern. Ich überlege mir jedoch, ob ich mich fotografisch neu ausrichten soll. Sprich: Mich mit fotografischen Genres auseinanderzusetzen, mit denen ich mich bis jetzt noch kaum oder gar nicht beschäftigte. Allerdings habe ich noch keine konkrete Idee, wie diese aussehen soll. Das ist auch eine Sache, mit der ich mir Zeit lassen und nicht überstürzen möchte. Das wäre eindeutig ein Fehler!

gespannt sein!

Ich bin gerade auf dem Weg zur letzten Photokina, die im Herbst stattfindet. Natürlich hörte ich via Podcast schon einige Eindrücke zu dieser Messe. Dennoch bin ich gespannt, was mich erwarten wird. Der Grund ist ziemlich einfach: Ab nächstem Jahr findet die Photokina jährlich im Mai statt. Ich bin nicht nur gespannt, wie sich diese Messe verändert, wenn man sie jedes Jahr besuchen kann. Da zwischen der Photokina in diesem und im nächstem Jahr nur ein knappes halbes Jahr liegt, dürfte es nochmal spannend sein, wie sich die beiden Veranstaltungen in dieser zeitlichen Nähe präsentieren.

Ein kleiner Abschied!

Diese Woche habe ich zwar noch Urlaub. Morgen kann ich aber schon Abschied von der Ostsee nehmen. Denn es geht wieder Richtung Heimat. Wenn ich die lezten zehn Tage zurückblicke, finde ich es schon erstaunlich, mit wie wenig Bandbreite ich in diesem Urlaub klar kam. Zumal ich Zuhause eine Leitung mit 200m/bits gewohnt bin. Zu mindestens steht diese Geschwindigkeit auf dem Papier. Natürlich war beim Upload der Bilder über die App von wordpress.com etwas Geduld angesagt. Dies störte mich jedoch relativ wenig. Im Urlaub können bestimmte Sachen mal etwas länger dauern als in einem hektischen Alltag. Natürlich werde ich in den nächsten Tagen nicht nur die Fotos sichten, die ich mit meiner Kamera machte. Ich werde mir auch diejenigen Bilder mal ansehen, die ich mit meinem iPhone aufnahm und auf meinem Blog hochlud. Fotos kam man ja bekanntlich an einem großen Rechner besser beurteilen als auf einem kleinen Mäusekino.

Etwas mimmimmimi!

Fischland – Darß – Zingst! So heißt ein Landstrich an der Ostsee zwischen Rostock und Stralsund. Und dort mache ich zur Zeit Urlaub. Ich mache hier übrigens nicht zum ersten Mal Urlaub. Und nicht zum ersten Mal durchstreife ich diese Gegend mit einer Kamera. In den Jahren 2000, 2005 und 2013 war es echt schön. Ich hatte meine Ruhe. Ich begegnete kaum anderen Menschen mit eine Kamera in der Hand. So habe ich es zumindest noch in meiner subjektiven Erinnerung. Aber dieses Jahr? Mittlerweile scheint sich diese Gegend zu einem Fotohotspot entwickelt zu haben. Und ich denke mir: Kann ich in Zukunft noch hier hin, um in Ruhe ein paar Aufnahmen zu machen? Oder muss ich mir für meinen nächsten Urlaub in dieser Ecke eine andere Gegend suchen, die nicht ganz so überlaufen sein wird?