gespannt sein!

Ich bin gerade auf dem Weg zur letzten Photokina, die im Herbst stattfindet. Natürlich hörte ich via Podcast schon einige Eindrücke zu dieser Messe. Dennoch bin ich gespannt, was mich erwarten wird. Der Grund ist ziemlich einfach: Ab nächstem Jahr findet die Photokina jährlich im Mai statt. Ich bin nicht nur gespannt, wie sich diese Messe verändert, wenn man sie jedes Jahr besuchen kann. Da zwischen der Photokina in diesem und im nächstem Jahr nur ein knappes halbes Jahr liegt, dürfte es nochmal spannend sein, wie sich die beiden Veranstaltungen in dieser zeitlichen Nähe präsentieren.

Ein kleiner Abschied!

Diese Woche habe ich zwar noch Urlaub. Morgen kann ich aber schon Abschied von der Ostsee nehmen. Denn es geht wieder Richtung Heimat. Wenn ich die lezten zehn Tage zurückblicke, finde ich es schon erstaunlich, mit wie wenig Bandbreite ich in diesem Urlaub klar kam. Zumal ich Zuhause eine Leitung mit 200m/bits gewohnt bin. Zu mindestens steht diese Geschwindigkeit auf dem Papier. Natürlich war beim Upload der Bilder über die App von wordpress.com etwas Geduld angesagt. Dies störte mich jedoch relativ wenig. Im Urlaub können bestimmte Sachen mal etwas länger dauern als in einem hektischen Alltag. Natürlich werde ich in den nächsten Tagen nicht nur die Fotos sichten, die ich mit meiner Kamera machte. Ich werde mir auch diejenigen Bilder mal ansehen, die ich mit meinem iPhone aufnahm und auf meinem Blog hochlud. Fotos kam man ja bekanntlich an einem großen Rechner besser beurteilen als auf einem kleinen Mäusekino.

Etwas mimmimmimi!

Fischland – Darß – Zingst! So heißt ein Landstrich an der Ostsee zwischen Rostock und Stralsund. Und dort mache ich zur Zeit Urlaub. Ich mache hier übrigens nicht zum ersten Mal Urlaub. Und nicht zum ersten Mal durchstreife ich diese Gegend mit einer Kamera. In den Jahren 2000, 2005 und 2013 war es echt schön. Ich hatte meine Ruhe. Ich begegnete kaum anderen Menschen mit eine Kamera in der Hand. So habe ich es zumindest noch in meiner subjektiven Erinnerung. Aber dieses Jahr? Mittlerweile scheint sich diese Gegend zu einem Fotohotspot entwickelt zu haben. Und ich denke mir: Kann ich in Zukunft noch hier hin, um in Ruhe ein paar Aufnahmen zu machen? Oder muss ich mir für meinen nächsten Urlaub in dieser Ecke eine andere Gegend suchen, die nicht ganz so überlaufen sein wird?

Im Urlaub!

Gestern an der Ostsee angekommen musste ich leider feststellen, dass ich die nächsten Tage leider auf keinen WLan-Hotspot Zugriff haben werde. Im Urlaub finde ich das eigentlich nicht weiter schlimm. Würde ich nicht mein Blog aktuell halten wollen. Natürlich könnte ich auch mein Smartphone als Hotspot für mein Laptop nutzen. Aber dann wäre mein Datenvolumen schneller verbraucht, als das ich bis drei zählen könnte. Also überlegte ich mir gestern folgendes: In der Zeit, in de ich mich an der Ostsee aufhalte, veröffentliche ich keine Aufnahmen, die mit meiner Kamera entstanden. Ich mache nebenbei zwei bis drei Bilder am Tag zusätzlich mit meinem iPhone und veröffentliche diese über die App von WordPress. Allerdings brauchte ich für den Upload des Fotos, welches ich heute veröffentlichte, eine Stunde, da die App von WordPress mehrere Male den Upload als fehlerhaft bzw. gescheitert angab. Ich hoffe nur, dass sich die Fehlermeldung nicht zu oft vorkommt. Das wäre sonst etwas nervig!

Das Rad neu erfinden?

Gestern kam mir noch spontan ein Gedanke, der sich nahtlos an einen Blogbeitrag anschließen lässt, den ich neulich schrieb und hier veröffentlichte: Kann man in der Fotografie eigentlich noch das Rad neu erfinden? Es gibt eigentlich nichts mehr, was schon fotografiert wurde. Es wird immerhin schon seit dem 19. Jahrhundert fotografiert. Und seitdem digitale Kameras und Kameras in mobilen Telefonen existieren, dürfte sich die Anzahl der gemachten und veröffentlichten Fotos im Vergleich zur Zeit der analogen Fotografie deutlich erhöht haben. Deshalb stellt sich natürlich die Frage, ob man sich überhaupt noch abgrenzen und aus der Masse an Fotos hervorstechen kann! Man kann aber auch Fragen, ob man das überhaupt noch  muss.

Perfektion?

Ist es nur mal wieder mein subjektiver Eindruck oder scheinen manche Fotobegeisterte so sehr nach Perfektion zu sterben, dass sie nur noch das perfekte Foto vor Augen haben? Und für mich stellt sich mal wieder die Frage, ob es ein solches BIld überhaupt geben kann! Eigentlich kann ich für mich die Frage nach dem perfekten Foto relativ einfach beantworten: Es gibt es nicht! Und genau aus diesem Grund habe ich auch aufgehört, das perfekte Bild machen zu wollen! Ich habe z.B. die Angewohnheit in zeitlichen Abständen zu unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten die gleichen Örtlichkeiten aufzusuchen, um dort Aufnahmen zu machen. Natürlich habe ich dadurch unter unterschiedlichen Bedingungen ähnliche oder gar gleiche Motive vor der Linse. Und in manchen Fällen kann ich nicht sagen, ob Motiv/Aufnahme A mit Lichtverhältnis, Blende und Belichtungszeit B oder C besser ist. Was ich auch oft erlebe, wenn ich mir Fotografien von unterschiedlich Schaffenden zu einem bestimmten Thema ansehe: In der Regel sehe ich keine Fotos, die besser oder schlechter sind. Es sind gelegentlich unterschiedliche Herangehensweisen am das Thema. Und ob sie jemandem gefallen, liegt meist im Auge des Betrachters. Lohnt es sich dann überhaupt noch, nach Perfektion und dem perfekten Foto zu streben?

Und nu?

Da ich im Moment mit YouTube etwas unzufrieden bin, was fotografische Themen angeht, klickte ich mich gestern und heute mal in Sachen Fotografie etwas durch vimeo.com. Und um eherlich zu sein, weiß ich nicht, was ich von den Videos, die ich dort fand, halten soll. Es waren hauptsächlich einige Vorstellungen von Fotograf*innen und einige mit Musik unterlegte Slideshows. Was ich dort an Videos vorfand kann ich ich im ersten Moment technisch und inhaltlich nicht beanstanden. Allerdings frage ich mich gerade, was diese Art von Videos für mich an mehrwert bedeuten.

Die ewige Wiederholung!

Ich habe eben nochmal kurz über einen gestrigen Beitrag nachgedacht: Natürlich bedanke ich mich lieb und nett für Vorschläge, die die Gestaltung meines Weblogs betreffen. Aber eigentlich setze ich die Gestaltung des Blogs, die Regelmäßigkeit, wie ich etwas veröffentliche, und die Menge des veröffentlichten Inhalts so um, wie ich es für richtig halte. Ich habe es im Laufe meines Daseins im Internet  immer so gehandhabt und bin immer damit relativ gut gefahren. Das Einzige, was ich zulasse, ist: konstruktive Kritik zu meinen Inhalten. Sprich: Inhalte die mich z.B. in der Bildgestaltung oder Bildbearbeitung weiterbringen. Allerdings werde ich auch in solchen Fällen selber entscheiden, was mich weiterbringt oder auch nicht. Oder ich lasse mir einfach damit Zeit und nehme diese Form von Kritik erstmal kommentarlos auf. Für den Rest gilt: Setzt es bitte selber so um, wie Ihr es für richtig haltet! Mir ist zwar nicht so ganz klar, warum ich das die letzten dreizehn Jahren im Internet immer wieder wiederholen muss. Die einzige Erklärung, die ich habe: Man nimmt es kaum bis gar nicht wahr. Oder man ignoriert es bewusst bzw. unbewusst.

Macht Ihr das auch? Ihr grabt alte RAW-Daten und JPG’s aus, um diese noch einmal zu bearbeiten? Als ich mir ein zweites Mal ein paar Aufnahmen zur Bearbeitung vornahm, musste ich mich doch etwas schütteln. Meine Anfänge in der Digitalfotografie mit der Canon EOS 300D waren eher so naja! Zumal ich die ersten Aufnahmen mit dieser Kamera in JPG machte. Und wer sich schon einmal JPG’s mit einem Rohdaten-Entwickler vornahm, kann sicher erahnen, was man sich damit antut. Zum Glück gewöhnte ich mir auch mit meiner ersten digitalen Kamera an, in RAW zu fotografieren. Das macht in der Bearbeitung so vieles einfacher!