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Schlagwort: Bildbearbeitung

langfristige Planung

Mein Fotografenabo von Adobe ist seit ein paar Monaten gekündigt. Die Gründe hierfür will ich nicht näher erläutern. Das habe ich auf diesem Weblog schon getan. Allerdings heißt dies nicht, dass ich in Zukunft auf das Fotografieren in RAW verzichten möchte. Neben Lightroom existieren natürlich noch andere RAW-Entwickler, die man auch kostenlos nutzen kann. Darktable und RAWTherapee sind aus der OpenSource-Welt solche Beispiele. Als ich Linux noch intensiv nutzte, konnte ich mich nie so recht mit Darktable anfreunden, da ich die Menüführung dieser Software damals recht befremdlich fand. Als ich mir dieses Programm auf meinem großen Mac installierte, hat sich an diesem Einruck nicht viel geändert. Und RAWTherapee nutzte ich damals nur, um die RAW-Bilder in Gimp zu exportieren. Mit Lightroom gewöhnte ich mir an, ein Programm zur Entwicklung von Rohdaten gänzlich zur Bildbearbeitung zu nutzen. Einen Editor wie Photoshop nutzte ab da an so gut wie gar nicht mehr.

Wenn ich es mir recht überlege, benötige ich auch jetzt Gimp als Bildeditor nicht. Diese Testaufnahmen nutzte ich heute morgen, um mal einen Einstieg in RAWTherapee zu finden. Allerdings wird es noch eine ganze Weile dauern, bis ich mit diesem Programm einigermaßen auskennen werde. Heutzutage ist selbst kostenlose Open-Source-Software bezüglich der Funktionen, die sie bieten, ziemlich umfangreich. Und da ich fotografisch noch die eine oder andere Sache in Planung habe, wird sich dies noch etwas hinziehen.

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Gimp genutzt

Seit längere Zeit hatte ich mal wieder Lust, mich mit Gimp auseinanderzusetzen. Es ist schon lange her, dass ich diese Software zum Bearbeiten von Fotos gebrauchte. Zuletzt war dies der Fall, als ich noch regelmäßig Linux nutzte. Und das müsste schon über zwei Jahre her sein. Auf YouTube sah ich mich nach einem Tutorial um, mit dem man Farbaufnahmen einen s/w-Look verpassen kann.

Die Aufnahmen, mit denen ich diese Anleitung testete, machte ich wie üblich auf meinem Balkon. Hierfür benutzte ich nicht, wie in den letzten Wochen üblich, das JPG-Format zum Fotografieren. Die Fotos nahm ich mal wieder in RAW auf.

 

 

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Kein Gimp?

Dass ich mir angewöhnte, in JPG zu fotografieren, erwähnte ich schon in einem Beitrag. Dass ich mein Fotografen-Abo bei Adobe kündigte, thematiesierte ich auch. Mittlerweile frage ich mich jedoch, ob ich Darktable und Gimp überhaupt benötige. Wenn ich Fotos zuschneiden, den Horizont begradigen oder Sensorflecken mittels Retusche entfernen möchte, könnte ich eigentlich auch den Bildeditor nutzen, den das Betriebssystem mitbringt, welches ich aktuell verwende. Für meine Zwecke scheinen selbst Darktable und Gimp etwas überdimensioniert, was deren Funktionsumfang angeht.

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Fotografieren in JPEG?

Eigentlich gewöhnte ich mir im Laufe der Jahre an in RAW zu fotografieren. Die Folge ist natürlich, dass man im Anschluß diese Aufnahmen mit einem RAW-Konverter entwickeln muss. Und dies kann je nachdem einige Zeit dauern. Im Moment bin ich in einer Phase, in der ich mir das Entwickeln des digitalen Negativs am Liebsten ersparen würde. Die Zeit, die ich dafür aufbringe, möchte ich gerne anders nutzen. Aufgegriffen habe ich diese Idee vor einigen Monaten von einem Podcaster und Fotografen, der diesen Gedanken in einem E-Book formulierte. Die Umsetzung schob ich jedoch auf, da ich mich zuerst davor scheute in JPG zu fotografieren und mich mit den Preset-Einstellung der Fujifilm XT3 auseinanderzusetzen. Ich werde mich erstmal mit denjenigen Presets auseinandersetzten, die im oben erwähnten Buch vorgestellt werden, um mich an diese Art der Fotografie heranzutasten. Mein Ziel ist es natürlich Im Laufe der Zeit eigene Presets zu erstellen. Eine Frage, die sich mir in diesem Zusammenhang stellt, ist, ob ich Lightroom überhaupt noch benötige. Der Grundgedanke an diesem Vorgehen ist ja, dass die Bilder, die ich aufnehme, mit einem entsprechenden Look aus der Kamera kommen. Ich bräuchte also eine Software mit der ich von Zeit zur Zeit Sensorflecken entfernen, den Horizont begradigen oder ein Bild transformieren kann. Knapp 12€ pro Monat für Lightroom zu zahlen, finde ich schon ziemlich viel, wenn man nur diese drei Funktionen gelegentlich verwenden möchte.

9 Kommentare

Erklärung?

Wenn ich mich in der Podcast-Landschaft zur Fotografie umhöre, scheint es viele Menschen zu geben, die sich mit dem Abo-Modell von Adobe nicht anfreunden und sich das Fotografen-Abo von knapp 12 Euro im Monat nicht leisten können oder wollen. Was mich wundert ist, dass in diesem Zusammenhang hauptsächlich kostenpflichtige Alternativen zu Lightroom als Rohdaten-Entwickler besprochen werden. Das bekannteste Beispiel hierfür dürfte Capture One sein. Allerdings existieren mit RawTherapee und Darktable zwei kostenlose Entwickler aus dem OpenSource-Bereich. Haben diese zwei Programme unter ambitionierteren Fotografen einen schlechten Ruf? Geht man davon aus, dass Software, die nichts kostet, nichts taugt? In den rund 10 Jahren, in denen ich Linux nutzte, war RawTherapee bei mir die erste Wahl zur Entwicklung meiner Rohdaten. Es rettete mich über harte Zeiten. Würde Adobe Lightroom Classic CC aus irgendwelchen Gründen einstampfen, würde ich ohne Umschweife zur OpenSource-Software zurückkehren.

1 Kommentar

für mich unverständlich

Dies ist zwar kein Werbebeitrag, da ich für diesen Text für Adobe kein Geld bekomme. Ich finde jedoch bezüglich Lightroom und Photoshop eine Sache recht merkwürdig. Kann es sein, dass sehr viele Menschen, die sich privat oder beruflich mit der Fotografie beschäftigen, primär wegen dem Abo-Modell Adobe den Rücken kehren? Für mich ist dies etwas unverständlich: 11,80€/Monat finde ich ehrlich gesagt für das Fotografen-Abo nicht allzu viel Geld. Zumal über dieses Abonnement die angebotene Software immer aktuell gehalten wird. Es werden immer Fehler behoben und hat bei einem Kauf eines neuen Kamera-Modells den Vorteil, dass die Rohdaten des Entwicklers gelesen werden. Ich kann mir gut vorstellen, dass Lightroom 5 aus dem Jahre 2013 die Rohdaten neuer Kameras wie der Nikon Z7 oder der Canon EOS R nicht mehr lesen kann. Wenn man diese Version von Lightroom nutzt und sich für ein aktuelles Kamera-System entscheidet, müsste man wieder einiges an Geld in die Hand nehmen, wenn man einen halbwegs guten RAW-Entwickler aus der proprietären Ecke ohne Abo verwenden möchte.

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Gimp installieren?

Unter Linux nutzte ich hauptsächlich Gimp zur Bildbearbeitung. Das liegt natürlich darin begründet, dass man kaum gute Alternativen hat, wenn man diese Art Betriebssystem nutzt. Dies hat natürlich zur Folge, dass sich noch jede Menge Fotos im .xcf-Dateiformat auf meinen externen Festplatten befinden. Als ich letztes Jahr Anfang Dezember auf macOS umstieg, stellte dies für mich kein sonderlich großes Problem dar. Es ist ja hinlänglich bekannt, dass Gimp auch für andere Plattformen existiert. Seit dem Umstieg auf Apple nutze ich Photoshop und Lightroom zur Bildbearbeitung. Letztes Wochenende benötigte ich jedoch Gimp, um auf einige .xcf-Dateien zuzugreifen und staunte nicht schlecht: Eigentlich ging ich davon aus, dass sich dieses Bildbearbeitungsprogramm ohne weiteres auf meinem iMac installieren lässt.

Scheinbar muss ich bei jedem Start von Gimp diese Software unter Systemeinstellungen -> Sicherheit -> Allgemein manuell verifizieren. Persönlich finde ich dies eher suboptimal, wenn ich dies positiv formulieren soll. Allerdings benötige ich Gimp nicht allzu oft!

Updaten am 29. November 2019: Heute formulierte ich ein kleines Update zu diesem Thema in einem weiteren Beitrag.

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Gimp für Mac?

Sehe ich es richtig, dass Gimp 2.10.0 noch nicht für MacOS verfügbar ist? Auf der offiziellen Download-Seite findet man gelegentlich folgenden Hinweis:

There is no macOS package yet, sorry. Please check back later.

Mittlerweile nutze ich ja Lightroom und Photoshop zur Bildbearbeitung. Da ich vor meinem Umstieg zu Apple jahrelang Linux und somit Gimp zur Bildbearbeitung nutzte, interessieren mich natürlich die Neuerungen in der Version 2.10.o. Vielleicht wird sie in den nächsten Tagen für dieses Betriebssystem noch erscheinen!

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