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Schlagwort: AfD

Dass bestimmte Menschen aufgrund ihres biographischen Hintergrundes und Lebensstiles Mitglied der AfD sind, wundert mich doch sehr. Eines dieser Phänomene versucht diese Reportage zu ergründen. 

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Ich liebe den Zufall. Vor allem dann, wenn man durch Zufall ein satirisches Video findet, welches das krude Denken von AfD-Mitgliedern offen legt. Ich würde mal gerne wissen, auf welche Art und Weise man sich auf so eine Aktion vorbereitet. 

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Die Timeline aufräumen!

Mit Accounts der Alternative für Deutschland (AfD) oder Accounts, die dieser Partei nahe stehen, diskutiert man auch nicht auf sozialen Netzwerken. Diskutieren heißt in diesem Falle, dass man die AfD oder nahestehende Personen im Internet kommunikativ aufwertet. Dies trifft auch dann zu, wenn man kruden politischen Ansichten vehement widerspricht. Mir scheint es immer wieder, dass man von Seiten dieser rechtspopulistischen Partei auch auf negative Aufmerksamkeit spekuliert. Denn negative Aufmerksamkeit ist besser als keine Aufmerksamkeit. Man bleibt im Gespräch. Wenn man etwas zu einem Beitrag der Partei oder einer einer nahestehenden Personen schreiben möchte, macht man einfach einen Screenshot, schreibt dazu etwas und postet dies dann. Da man nicht nur mit schriftsprachlicher Kommunikation, sondern auch mit Likes und Follows aufwertet, habe ich mich diese Woche dazu entschlossen, auf Twitter diejenigen Accounts zu entfolgen, die offensichtlichen Accounts der AfD und denen Accounts, die sich zur AfD bekennen, folgen. 

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Kein Widerspruch!

Natürlich muss man auf die AfD einen Blick haben. Dies begründet sich darin, dass sie fast in allen deutschen Parlamenten vertreten ist. Warum habe ich aber vor Alltagsrassismus mehr Angst als vor dieser Partei? Diese Form von Rassismus gab es schon vor der AfD und ich habe das dumpfe Gefühl, dass sie diese Partei überleben wird. Außerdem habe ich den Eindruck, dass die öffentliche Debatte um die AfD den Alltagsrassimus überblendet und somit nicht mehr im öffentlichen Bewusstsein präsent ist. Dies fiel mir vor einiger Zeit auf als ein Kollege in einer kleinen Runde folgend Aussage tätigte:  „Die ganzen Asylanten bekommen direkt ein dickes Haus und einen fetten BMW in den Arsch geblasen, wenn sie in Deutschland ankommen!“ Mir ist diese Person nicht als Mitglied der AfD, Wähler und/oder Sympathisant dieser Partei bekannt. Und dies traf auch auf die Personen zu, denen gegenüber diese Aussage getätigt wurde. Das Interessante war, dass diese Aussage in dieser Situation kaum bis keinen Widerspruch erzeugte.

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Aus den Augen? Aus dem Sinn?

Ich habe mal eine kleine Verständnisfrage: Aus welchem Grund wird in den sozialen Netzwerken die AfD so gedisst? Natürlich möchte ich es nicht in Abrede stellen, dass diese Partei in weiten Teilen rassistisch, antisemitisch, homophob, rechtspopulistisch und auf ziemlich üble Art und Weise marktradikal ist. Sollte man sich aber nicht lieber fragen, aus welchen Gründen diese Partei mit zweistelligen Wahlergebnissen in Parlamenten sitzt? Und sollte man sich lieber auch fragen, aus welchem Grund eine Partei, die rassistische, antisemitische, homophobe und rechtspopulistische Thesen vertritt, in dieser Gesellschaft überhaupt Anklang findet? Und was macht diese Partei, inhaltlich mit anderen Parteien? Grenzen sie sich von der AfD ab? Oder treibt die AfD diejenigen Parteien, die auch in Parlamenten sitzen, vor sich her? Muss man jetzt nicht auch darauf auch achten, in wie weit andere Parteien rassistische, antisemitische, homophobe und rechtspopulistische Inhalte vertreten? Und übertüncht dies nicht auch das, was man allgemein hin Alltagsrassismus, Alltagsantisemitismus  und Alltagshomophobie nennt? Rassismus, Anitsemtismus und Homophobie ist ja nach 1945 nicht einfach so aus der deutschen Gesellschaft verschwunden und existierte auch weit länger als die AfD.

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