Etwas Verschwörungstheorie!

Heute gibt es mal ein kleines Smankerl aus der WA-Gewerkschaftsgruppe der Nachtschicht meines Betriebes:

So eine systemtreue Gewerkschaft wie Ver.di, die ja bekannter Maßen Kapitalismus, parlamentarische Demokratie und  Parteienlandschaft nicht in Frage stellt,  besteht aus linken Faschisten? Und was bin dann ich? Ich bin ja nicht unbedingt ein Freund dieser Gewerkschaft. Ver.di ist ja als DGB-Gewerkschaft alles andere als eine basisdemokratische, selbst-organisierende und auf Konsens beruhende Gewerkschaft. Und wer sich mal mit dieser Organisation beschäftigte, weiß, dass vieles von oben nach unten durchdiktiert wird. In der Vergangenheit machte ich öfters die Erfahrung, dass man selbst als VLer (geschweige denn als gemeines Mitglied) in irgendeiner Form Einfluß auf wichtige Entscheidungen hat. Warum ich natürlich Diskussionen mit Menschen vermeide, die alles als Linksfaschismus betiteln, was ihnen nichts ins Weltbild passt, kann man ganz gut mit einem Wort Zusammenfassen: Pauschalisierung. Natürlich gehöre ich auch, wie Ver.di, zur linksfaschistischen Antifa, die von Angela Merkel gesteuert wird. Oder vielleicht von Reptiloiden! Oder vielleicht gehöre ich ja nur dem militarisierte Arm dieser Gewerkschaft an, die Deutschland, deutsche Sprache und deutsche Kultur vernichten möchte! Wer weiß das schon!

Nachdenklich!

Ist es in Deutschland wirklich schon soweit, dass Holocaust-Gedenken dem Aufmarsch einer rechtsextremistischen Partei weichen muss? Wenn man so etwas ließt, kann man nicht nur betrübt sein. Es ist sogar mehr als bedenklich, auch wenn eine Gegenveranstaltung scheinbar erfolgreich war!

Gegen den repressiven Staatsapparat!

Auf die zweite Veranstaltung verweise ich heute hoffentlich etwas eher: Es wird sicher ein interessanter Vortrag über „AUSBRUCH, AUFBRUCH, ANARCHIE„! Also am 21..11.2018 um 19 Uhr im Jugendhaus am Moselring  (56068 Koblenz) sein! Dasein, zuhören und diskutieren!

Sich Nazis entgegenstellen!

Manchmal erfahre leider von mancher Veranstaltung ziemlich spät. Aber wie heißt ein Sprichwort: Lieber spät als nie! Wer sich also am Freitag (26.10.2018) im Großraum Koblenz herumtreibt, kann gerne den Vortrag „Hintergründe zum Naziaufmarsch in Remagen“ um 18:30 Uhr im Circus Maximus besuchen. Ich bin mal gespannt, wie hoch die Teilnahme sein wird!

Krieg der Welten!

Manchmal frage ich mich, in was für einer Welt wir leben. Und manchmal lässt sich diese Frage scheinbar leicht beantworten: In Welt voller Neid, Gier und Missgunst! In einer Welt voller Egoisten! In einer Welt, in der man den Anderen den eigenen Lebensstil aufzwingen möchte! Lohnt es sich, in einer solchen Welt zu leben? In einem Krieg der (Lebens-)Welten? Um ehrlich zu sein möchte ich sowas nicht! Weil es sich einfach nicht lohnt!

Ist Leid ungleich Leid?

Ich habe mal die ein oder andere Frage, an diejenigen Menschen, die gegen Menschen hetzen, die anders aussehen als sie, AfD wählen und mit Pegida auf die Straße gehen oder diese Organisationen unterstützen: Was tut Ihr,  wenn ein weißer, männlicher Mitteleuropäer raubt, mordet, vergewaltigt, Betrug begeht und/oder klaut? Ist dies etwa weniger schlimm, als wenn genau dies ein Mensch tut, dem man in Deutschland Unterkunft gewährt, weil er aus seiner Heimat wegen Krieg, Vertreibung oder wirtschaftlichen Gründen fliehen musste? Ist das verursachte Leid weniger groß, wenn ein weißer, männlicher Mitteleuropäer z.B. vergewaltigt? Und wenn dem nicht so ist, aus welchem Grund geht Ihr dann nur gegen Menschen auf die Straße, die in diesen Breitengraden Hilfe und Schutz suchen?

Persönlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass Rassismus nicht unbedingt etwas mit dem Bildungsgrad eines Menschen zu tun hat. Was ich nicht nur in meinem privaten Umfeld, sondern auch in der Politik oft erlebe, ist, dass vermeintlich hoch gebildete Menschen (und zum Teil mit akademischen Abschlüssen) durchaus rassistisch sein können. Einfach nur sagen, dass Bildung gegen Rassismus hilft, ist mir ehrlich gesagt zu flach. Es kommt auf die Art und Weise der Bildung an. Das macht antirassistische Aufklärungsarbeit um so wichtiger. Ein zweiter Punkt stößt mir bei diesem Video etwas auf! Ab Minute 13:12 heißt es: „Ich verstehe es, wenn ein palästinensischer Vater einen israelischen Vater hasst!“ Erstens: Hass ist eine ziemlich üble Sache. Wird nicht einer fiktiven Figuren die Aussage zugeschrieben, dass Hass zu unsäglichem Leid führt? Wie kann man für so etwas Verständnis haben? Zweitens: Natürlich ist es schlimm, wenn Eltern ihr Kind verlieren. Unabhängig davon, ob dies durch eine Krankheit, einen Unfall, ein Gewaltverbrechen und eine kriegerische Handlung geschieht. Dies steht nicht zur Diskussion. Allerdings finde ich dieses politische Beispiel in diesem Video etwas daneben. Der Konflikt zwischen Israelis und Palästinenser ist mittlerweile so Komplex, dass ich schon ziemlich einseitig finde, wenn man sich in so einem Video auf eine Seite einer Partei schlägt. Leider ist es auch der Fall, dass solche Beispiele, in denen Kinder angeführt werden, immer zu emotionalisiert sind! In politische Diskussion finde ich so etwas nicht ganz zielführend.

Wenn ich mich recht erinnere, sah ich diese Dokumentation schon. Und wenn mich meine Erinnerung nicht ganz täuscht, müsste ich sie schon auf meinem vorherigen Blog eingebunden haben. Diese Doku soll aber auch hier ihren Platz finden. Dies ist jedoch das erste Video, bei dem ich denke: Zum Glück sind die Kommentare auf YouTube deaktiviert. Ich möchte nicht wissen, was für ekelhafte Menschen ihre  Meinung zu dieser Dokumentation zum Besten gegeben hätten. Die scheinbare Anonymität des Internets macht leider die Verbreitung von Hass und Hetze möglich!