Eine mögliche Erklärung!

Obwohl ich schon so viele Jahre sehr stark im Internet unterwegs bin, erstaunt es mich immer wieder, wie soziale Netzwerke funktionieren bzw. wie (einzelne) Menschen auf sozialen Netzwerke ticken. Auf der einen Seite werde ich von Einzelpersonen immer wieder darauf angesprochen, aus welchem Grund ich meine Tweets schütze. Auf der anderen Seite fragt niemand nach, warum ich zuerst einige Blogposts mit einem Passwortschutz versah und schließlich meinen ganzen Blog auf privat und somit auf nicht-öffentlich setzte. Natürlich habe ich eine mögliche Erklärung für diese Phänomen auf Lager: Ich veröffentliche hier überwiegend Fotos. Da ich schon vor Monaten mein Blog mit meinem Twitteraccount verknüpfte, wurden ab da an auf dem Kurznachrichtendienst die Fotos angezeigt. Dies geschieht scheinbar  auch unabhängig davon, ob ein Blog auf privat steht. Also gibt es zu mindestens für meine Follower auf Twitter keinen Grund, meine Seite zu besuchen, wenn sie die Bilder sehen möchten. Insofern werden von dieser Seite aus keine Nachfragen kommen, wenn nicht gerade reine Textbeiträge konsumiert werden wollen.

Blog neu einrichten?

Dieses Weblog besteht nun fast ein Jahr. Und natürlich habe ich es schon längst so eingerichtet, wie ich es haben möchte. Scheinbar ist da wordpress.com einer anderen Meinung. Seit meiner Zahlung für das nächste Jahr wird mir Folgendes im Loginbereich angezeigt:

Geht man davon aus, dass die Nutzer nach jeder Zahlung noch einmal neu einrichten möchte?

Ein Dienst weniger!

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als der Google Reader zum 1.7.2013 eingestellt wurde! Natürlich empfand ich damals die Aufregung als groß, da ich diesen Dienst gerne nutzte. Mittlerweile wurde bekannt, dass das soziale Netzwerk GooglePlus auch eingestellt wird. Meine Enttäuschung hierüber hält sich zwar vergleichsweise in Grenzen. Persönlich finde ich es aber dennoch schade, da mich Aufbau und Umgang von G+ eher an Twitter erinnerte. Insofern fand ich mich immer auf diesem Netzwerk wohler als auf Facebook. Natürlich werde ich dort keine große Pflege meines Accounts mehr betreiben. Die Zeit kann ich gut auch anders nutzen!

Zu verschmerzen!

Ich kann es noch verschmerzen, dass ich im Urlaub keinen Zugriff auf einen W-Lan-Hotspot habe. Manchmal würde ich mir aber eine etwas bessere Verbindung zum Internet über die mobilen Daten meines Smartphones wünschen. Ich nahm mir ja vor, einige Fotos, die ich mit dem iPhone mache, auf meinem Weblog hochzuladen. Allerdings habe bei langsameren Verbindungen zum Netz das Problem, dass die App von wordpress.com den Upload von Bildern wohl nicht zu lässt. Braucht man dafür eine vernünftige Bandbreite?

Damals!

Was ich an meiner Zeit auf Tumblr noch gut fand? Im Vergleich zu wordpress.com sucht man dort eine Besucherstatistik vergeblich. Man kann zwar Google Analytics hinzufügen. Aber von Haus aus bringt Tumblr eine solche Statistik nicht mit. Zumindest war dies noch nicht der Fall als ich diesen Blogging-Dienst nutzte. Ich empfand das als relativ entspannend, da ich meine Inhalte damals nie auf Besucherzahlen ausrichtete. Daran hat sich bei meinem Umstieg auf wordpress.com relativ wenig geändert. Allerdings finde ich die Versuchung relativ groß, mal einen Blick auf die Statistik zu werfen, auch wenn die Besucherzahlen eigentlich relativ egal sein sollten.

Keine Diskussion!

Wenn ich ganz ehrlich sein soll: Manchmal bin ich es leid, vor allem Diskussionen auf sozialen Netzwerken, Kurznachrichtendiensten und Weblogs zu führen oder zu folgen. Der Grund dafür ist einfach und banal: Entweder sind die Diskussionspartner einer Meinung. Oder sie stehen sich unversöhnlich gegenüber. Im ersten Fall findet keine Diskussion statt. Oder es findet eine Diskussion statt, die ich als solche nicht ernst nehmen kann. Und im zweiten Fall kann ich auch nur den Kopf schütteln: Man ist rechthaberisch! Man ist unnachgiebig! Man geht keinen Deut auf seinen Diskussionspartner zu. Im schlimmsten Fall unterstellt man bewusst oder unbewusst dem Anderen Sachen, die er nie äußerste. Warum auch immer! Und dies scheint sich in den letzten Jahren noch verstärkt zu haben. Sind diese beiden Arten der Diskussionskultur im Netz nur meine subjektive Erfahrung? Bekomme ich nur die falschen Auseinandersetzungen mit? Liege ich mit dieser Einschätzung daneben?

Was ich vermisse!

Irgendwie vermisse ich ja mein altes Blog auf Tumblr schon etwas. Damals stellte ich zwar meinen Besuchern Disqus zur Verfügung, damit sie die Möglichkeit hatten, die Inhalte auf meinen Webblog zu kommentieren. Das Schöne war aber: Ich hatte dort meine Ruhe. Meine Inhalte wurden kaum bis gar nicht kommtiert. Das natürlich heißt das nicht, dass ich mich auch damals über konstruktive Kritik, die mir persönlich was nützt, freute. Allerdings habe ich irgendwie auf wordpress.com das Gefühl, dass man im Vergleich von Kommentaren erschlagen wird. Und dabei gehört mein Weblog sicher nicht zu den meist kommentierten Blogs. Auf dieser Plattform sind Kommentare zu meinen Inhalten zu finden, bei denen ich manchmal denke: Musste diese Person das jetzt äußern? Wäre ich letztes Jahr im November mit dem Support von Tumblr unzufrieden gewesen, wäre ich sicher nicht zu WordPress gewechselt!

Zwei Fragen!

Aufgrund eines Kommentars auf meinem Blog fragte ich mich heute zweierlei Dinge: 1. Wird in anderen EU-Staaten auch so eine Panik um die DSGVO gemacht? Oder ist das mal wieder eine typisch doitsche Angelegenheit? Persönlich vermute ich mal letzteres, wenn ich ganz ehrlich sein soll. 2. Benötigt man als Nutzer eigentlich auch für einen Account auf Google+, Facebook oder Twitter eine Datenschutzerklärung? Dort werden ja schließlich auch Daten von anderen Menschen (z.B. in Form von Fotos) erhoben!

Private Blogs?

Heute stolperte ich über einen Weblog, den ich in größeren Abständen immer wieder gerne besuche. Natürlich war ich im ersten im Moment irriertiert, dass dieses Blog als prvat makiert wurde. Zumal mir bis jetzt nicht bekannt war, dass dies auf wordpress.com möglich ist. Natürlich hat jeder Nutzer seinen eigenen Gründe dafür, Inhalte nur bestimmten Personen zugäglich zu machen. Dieses Phänomen kenne ich schon seit einigen Jahren von Twitter. Dort schützen ja auch einige User in meiner Timeline ihre Tweets. Die Gründe, Inhalte nur bestimmten Menschen zugänglich zu machen, sollte man zwar akzeptieren. Aber bei Blogs, die man gerne liest, finde ich das ziemlich schade.