Kein Gimp?

Dass ich mir angewöhnte, in JPG zu fotografieren, erwähnte ich schon in einem Beitrag. Dass ich mein Fotografen-Abo bei Adobe kündigte, thematiesierte ich auch. Mittlerweile frage ich mich jedoch, ob ich Darktable und Gimp überhaupt benötige. Wenn ich Fotos zuschneiden, den Horizont begradigen oder Sensorflecken mittels Retusche entfernen möchte, könnte ich eigentlich auch den Bildeditor nutzen, den das Betriebssystem mitbringt, welches ich aktuell verwende. Für meine Zwecke scheinen selbst Darktable und Gimp etwas überdimensioniert, was deren Funktionsumfang angeht.

Heute wurde ich mal wieder auf YouTube fündig. Und ich stelle mir auch wieder die Frage, wie lange diese Dokumentation online sein wird. Ich werfe zwar äußert selten einen Blick in die Beschreibung und die Kommentarfunktion von Videos.  Dieses Video wurde scheinbar auf dem offiziellen YouTube-Kanal von ARTE veröffentlicht. Meine Erfahrung ist jedoch, dass dies dafür keine Garantie ist, dass die Doku möglichst lange online sein wird. Dafür habe ich im Laufe der Zeit zu viele Videos auf YouTube kommen und gehen sehen. Was mir in diesem Zusammenhang einfiel, ist, dass ich die Unterwasserfotografie als fotografisches Genre auch ziemlich interessant finde. In der Umsetzung hapert es jedoch etwas. Dafür besitze ich nicht das passende Equipment und habe noch einige andere Ideen in Planung und Umsetzung. Ich werde mir in den nächsten Tagen jedoch etwas Zeit nehmen, um nach dem einem oder anderen Video zur Unterwasserfotografie Ausschau halten.

Wieder ein neues Objektiv

Diese Woche gönnte ich mir mal wieder ein neues Objektiv. Am Mittwoch fand ich das Meike 25mm 1:1,8 im Katalog von Amazon für knapp 65€. Natürlich ist das ein rein manuelles Objektiv ohne elektronische Anschlüsse. Da ich aber seit Mitte des Jahres mit drei Festbrennweiten von Samyang unterwegs bin, stellt der Umgang mit manuellen Objektiven kein Problem dar. Um ehrlich zu sein, macht mir der Umgang mit Brennweiten dieser Art an der XT3 von Fujifilm richtig Spaß. Und natürlich kann man die Frage stellen, ob es Sinn macht, so ein günstiges Objektiv an einer eher hochpreisige Kamera zu schrauben. Wer die Preise für Objektive kennt, wird schnell gemerkt habe, dass man sich bei diesem Meike-Objektiv im absoluten low-budget-Bereich bewegt.

Würde ich mit der Fotografie Geld verdienen, würde ich dieses Objektiv natürlich nicht nutzen. Mit diesem Anspruch habe ich es natürlich nicht gekauft. Da ich schon eine 24mm-Festbrennweite besitze, kann man natürlich auch Fragen, wozu man dann noch eine 25mm-Objektiv benötigt.

Das 24mm-Objektiv von Samyang ist aufgrund de Brennweite mittlerweile mein Lieblingsobjektiv. Bevor ich mir die Fuji-Kamera im Januar dieses Jahres zulegte, war ich knapp 6 Jahre ausschließlich mit MFT-Kameras unterwegs. Vergleichsweise ist die 25mm-Brennweite von Meike etwas kompakter gebaut. Als ich am Donnerstag diese Brennweite das erste Mal in der Hand hatte, hat mich die Größe natürlich sehr angesprochen.

Was den Preis/Leistung angeht, erwarte ich natürlich relativ wenig.

Heute machte mal die ersten drei typischen Testaufnahmen auf meinem Balkon, die ich mit jedem neuen Objektiv mache. Mit diesem Objektiv werde ich aber in nächster Zeit noch ein paar mehr Aufnahmen machen müssen, um einen besseren Eindruck zu bekommen.

Eben stolperte ich über eine Podiumsdiskussion, von der ich nicht sicher bin, ob ich sie schon kenne. Bildmanipulation ist in der Fotografie nicht unbedingt ein neues Thema. Seitdem sich die digitale Fotografie durchsetzte, habe jedoch das Gefühl, dass dieses Thema vor allem im Bereich Fotojournalismus wesentlich öfters diskutiert wird. 

From Havana to New York

Havana und New York stehen zwar nicht ganz oben auf meiner Liste an Orten, an denen ich mit einer Kamera unterwegs sein würde. Dennoch würden mich diesen beide Städte mal reizen. Man kann zwar die berechtigte Frage stellen, ob in diesen Orten schon genügend Aufnahmen gemacht wurden und es sich dort „ausfotografiert“ hat. Persönlich würde ich dies aufgrund meiner Erfahrung verneinen. Mit zeitlichen Abstand mache ich zu unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten, bei unterschiedlichen Wetter und mit unterschiedlichen Kameras/Objektiven an ein- und denselben Locations Aufnahmen. Natürlich erziele ich dann auch immer andere Ergebnisse. Auch wenn mehrere Menschen unter denselben Bedingungen an einem Ort fotografieren, wird man im Anschluß immer unterschiedliche Fotos sehen. Fotografie ist schließlich auch immer eine subjektive Angelegenheit. 

Nachts zu fotografieren, ist eine Sache, an die ich mich in all den Jahren, in denen ich mit Kameras unterwegs bin, noch nicht so richtig  herangetraut habe, obwohl mich Nachtaufnahmen noch immer sehr faszinieren. 

Eben hatte ich mal wieder eine meiner spontanen Ideen im Kopf. Ich schaue mich regelmäßig auf vimeo.com nach fotografischen Themen um und binde diejenigen Videos auf meinem Weblog ein, die ich dafür geeignet halte. Genauso spontan stellten sich mir zwei Fragen: 1. Habe ich dafür die nötige Disziplin und vergesse dies nicht. Und 2. Lohnt sich hierfür eine eigene Kategorie auf meinem Weblog. Ich bettete in der Vergangenheit schon einmal das eine oder andere Video auf meinem Blog ein. Ich habe aber den Eindruck, dass sie in der Hauptkategorie „Fotografie“ gnadenlos untergehen und nicht mehr wahrgenommen werden. 

Name: b/w-soft!

Da ich heute unerwartet etwas Zeit hatte, konnte ich nochmal, wie angekündigt, in Sachen Filmsimulationen etwas herumspielen. Da ich mit den ersten Ergebnissen eines eignen Presets nicht ganz  zufrieden war, veränderte ich natürlich die Einstellungen meiner Fujifilm XT3. Für die heutigen s/wAufnahmen verwendete ich folgende Einstellungen:

Dynamikbereich DR400

Filmsimulation Acros R

Weissabgleich Auto (R:0 B:0)

Ton Lichter: -2

Schattier. Ton -2

Schärfe +4

Rauschreduktion +4

ISO Auto

Belichtungskorrektur 0

Heute nutzte ich mein Samyang 35mm 1.2. Für Nahaufnahmen, wie diese eine ist, nutzte ich dieses Objektiv ziemlich offenblendig. Bei dieser Aufnahme dürfte es sogar 1:1.2 gewesen sein. Ich hatte sogar noch das Glück, dass es heute Nachmittag in Lahnstein direkt an der Lahn relativ bedeckt/neblig war und die Sonne nicht zum Vorschein kam. Bekanntlich wirkt dies ja wie eine große Softbox, welches für weiches/natürliches Licht sorgt (bitte verbessert mich, wenn ich damit falsch liege). Als ich s/w eben das erste Mal durchsah, kam mir spontan der Name b/w-soft in den Sinn. Wer Lust, Zeit und Muße hat, darf natürlich mein Preset verändert und dies mir auch mitteilen. 

Fotografieren im urbanen Bereich finde ich immer wieder sehr faszinierend. Leider ist dies in Deutschland schon alleine aus juristischer Schicht nicht auf die Art und Weise möglich, wie es in angelsächsischen Länder möglich zu sein scheint. Davon abgesehen wird man hierzulande mit einem ziemlichen Argwohn und einer großen Skepsis beobachtetet, wenn mit einer Kamera im städtischen Umfeld unterwegs ist. Unabhängig davon, wie groß das Gerät ist, mit dem man fotografiert. Als würde man Menschen durch das Fotografieren etwas böses antun wollen. So ist zu mindestens mein subjektiver Eindruck.