Vorteile überwiegen

Zum Verfassen meiner Blogbeiträge nutze ich nur noch den Block-Editor. Eine Funktion, die ich allerdings noch immer vermisse, ist, dass ich geschrieben Text über die Editoransicht nicht als Blocksatz formatieren kann. Dies tue ich etwas umständlich über die HTML-Ansicht mit dem Code <p style=“text-align: justify“> </p>. Allerdings überwiegen für mich mittlerweile die Vorteile. Ich habe nicht nur den Eindruck, dass mit diesem Editor Bilder schneller veröffentlicht werden. Auch einzelne Elemente (Überschriften/Zitate/Bilder/Texte/Videos) kann man wesentlich besser anordnen bzw. sortieren, wenn man nicht unbedingt nur ein Bild bzw. einen Fließtext ohne Absätze veröffentlichen möchte. Für mich ist aus diesem Grund der eine Nachteil bezüglich des Block-Editors zu vernachlässigen.

Wenn man zum ersten Mal eine Applikation oder ein Programm nutzt, kann es natürlich sein, dass bestimmte Funktionen nicht ganz so einsichtig sind. Das kann auch den Funktionsumfang des jeweiligen Tools betreffen. Was die App von  Google Docs betrifft, scheint es doch etwas mehr Funktionen zu geben, als ich zuerst annahm. Der Umgang mit Software funktioniert bei mir getreu dem Motto “learning by doing”. Wenn man dies erst durch die Benutzung tut, sind anfangs bestimmte Funktionen nicht sofort einsichtig und lassen sich nicht so schnell erschließen.

Google Docs?

Dass Google in der Vergangenheit einige Dienste schloss, ist ja nicht unbedingt neu. Das jüngste Beispiel ist das soziale Netzwerk Google+, welches dieses Jahr die Pforten schließt. Und ich frage mich, welcher Dienst als Nächstes eingestellt wird. Heute stolperte ich zum Beispiel über Google Docs und ich frage mich gerade, ob dieser Dienst wirklich genutzt wird. Natürlich ist es ziemlich verlockend, seine Texte in einer Cloud zu schreiben, zu bearbeiten und zu speichern, da man auf diese Texte von verschiedenen Geräten aus zugreifen kann. Vor allem dann, wenn man diejenigen digitalen Endgeräte, die man nutzt, nicht so viel internen Festplattenspeicher besitzen. Die Möglichkeiten, Texte zu formatieren, scheinen zu mindestens in der App für das iPhone nicht ganz so berauschend zu sein. Vielleicht sollte ich mir Docs in den nächsten Tagen nochmal via Web genauer anschauen, um zu sehen, ob sich dieser Dienst in Vergleich zu Programmen wie LibreOffice oder OpenOffice wirklich lohnt. Allerdings stellt sich für mich die Frage, was passiert, wenn Google der Meinung ist, auch diesen Dienst einzustellen. G+ zeigt ja deutlich, dass dieses Übernehmen genau abwägt, was sich genau finanziell rentiert und was nicht.

Da die Nutzung von Dr. Cleaner für mich zur Zeit nicht mehr in Frage kommt und mir MEMORY CLEANER nicht so ganz zusagt, entschied ich mich nach einer kurzen Suche über eine Suchmaschine, das Tool Memory Magic zu installieren. Dabei handelt es sich zwar um eine kostenpflichtige Applikation. Aber ich denke, dass man ca. 3,50€ verschmerzen kann.

Erklärung?

Wenn ich mich in der Podcast-Landschaft zur Fotografie umhöre, scheint es viele Menschen zu geben, die sich mit dem Abo-Modell von Adobe nicht anfreunden und sich das Fotografen-Abo von knapp 12 Euro im Monat nicht leisten können oder wollen. Was mich wundert ist, dass in diesem Zusammenhang hauptsächlich kostenpflichtige Alternativen zu Lightroom als Rohdaten-Entwickler besprochen werden. Das bekannteste Beispiel hierfür dürfte Capture One sein. Allerdings existieren mit RawTherapee und Darktable zwei kostenlose Entwickler aus dem OpenSource-Bereich. Haben diese zwei Programme unter ambitionierteren Fotografen einen schlechten Ruf? Geht man davon aus, dass Software, die nichts kostet, nichts taugt? In den rund 10 Jahren, in denen ich Linux nutzte, war RawTherapee bei mir die erste Wahl zur Entwicklung meiner Rohdaten. Es rettete mich über harte Zeiten. Würde Adobe Lightroom Classic CC aus irgendwelchen Gründen einstampfen, würde ich ohne Umschweife zur OpenSource-Software zurückkehren.