Klarnamen? Was soll das?

Mal eine ganz doofe Frage: Liege ich richtig, dass es in sozialen Netzwerken wie Facebook, GooglePlus oder Twitter ein Bedürfnis/Anspruch selber Klarnamen zu verwenden bzw. mit Accounts zu interagieren, die Klarnamen nutzen? Und wenn dem so ist stellt sich gleich noch die Frage, aus welchem Grund das so ist! Persönlich halte ich dies für problematisch. Wenn z.B. sich zum Beispiel jemand auf Facebook Karl Joseph Müller nennt, heißt es ja nicht unbedingt, dass diese Person in realen Leben auch so heißt. Es ist ja kein Geheimnis mehr, dass man sich einfach eine zweite oder dritte E-Mail-Adresse zulegen kann, um sich mit einem Fakenamen bei einem sozialen Netzwerk anzumelden. Vorausgesetzt man möchte nicht seine Hauptadresse nicht dafür verwenden. Wenn man diese Person unter dem Namen Karl Joseph Müller im RL nicht kennt, kann man natürlich nicht unterscheiden, ob es sich hierbei um einen Klarnamen handelt oder auch nicht. Es liegt im Bereich des Möglichen, dass diese Person im realen Leben so heißt oder auch nicht. Anders verhält es sich z.B. mit meinem Accountnamen auf Twitter. Natürlich liegt es hier nahe, dass ich im RL nicht so heiße. Ich vermute mal folgendes: Im ersten Fall wird eine Person unter dem Pseudonym Karl Joseph Müller in einem sozialen Netzwerk kaum danach gefragt, wie er wirklich heißt. Über Twitter bzw. meinem Blog wurde ich in der Vergangenheit schon öfter auf meinen Klarnamen angsprochen. Als ich  ab und zu mal nachhakte, warum man mir diese Frage stellte, bekam ich meistens die Antwort, dass das Wissen des Klarnamens vertrauenerweckender wäre als so ein Pseudonym. Aber wer behauptet, dass der Name, der wie ein Klarname aussieht, in einem sozialen Netzwerk auch ein Klarname auch ist? Und zweitens: Was wäre, wenn es nur Klarnamen geben würde? Dann würde es die ganzen kreativen Accountnamen auf Twitter nicht geben. Auch einen Zwang zum Klarnamen halte ich auf sozialen Netzwerken aus einem anderen für falsch: Man sollte es jedem User selber überlassen, wie er sich auf solchen Plattformen benennt!

Keine Lust mehr!

Seit einigen Tagen beschäftige ich mich mal wieder etwas mit Google Plus. Da ich dieses soziale Netzwerk seit einigen Jahren nicht mehr nutzte, muss ich einfach sagen: Mir gefällt es wesentlich besser als Facebook! Zwei Gründe sprechen aus meiner Sicht dafür: Folgt man einer Person braucht diese Person nicht zurückzufolgen. Diese Form von Beziehungsstatus lernte ich schon auf Twitter lieben. Auf Facebook hingegen finde ich es vergleichsweise rigide, dass man auf die positive Beantwortung der Freundschaftsanfrage angewiesen ist, wenn man den Inhalten einer Person folgen möchte. Und zweitens: Man kann diejenige Accounts in Kreise nach Themen, Bekanntschaftsgrad, Verwandtschaftsgrad, etc. sortieren. Beiträge kann man öffentlich oder in bestimmte Kreise posten. Da ich von je her Twitter sehr stark nutzte, sind das für mich zwei Vorteile. Allerdings muss man im Hinterkopf behalten, dass Google mit seinem sozialen Netzwerk genauso wie Facebook unter Datensammelwut leidet. Ich lasse meinen Account auf Facebook mit meinem Blog erstmal noch verknüpft. Da ich den Aufbau dieses sozialen Netzwerks nicht ansprechend finde, werde ich aber keine Zeit mehr in dieses Netzwerk investieren.

Update am 17.4.2018: Ich formuliere es zwar jetzt ungefähr zum millionsten Mal: Mir ist es eigentlich schnurzegal, ob und wie meine Inhalte auf meinem Weblog wahrgenommen werden. Da WordPress im Gegensatz zu Tumblr von Haus aus eine Statistik mitbringt, bin ich leider von Zeit zur Zeit nicht abgeneigt, ein Blick darauf zu werfen. Ich finde das persönlich eher schade. Ich formuliere dazu bei Gelegenheit mal einen gesonderten Beitrag. Allerdings: Ich habe das Gefühl, dass mein Weblog über G+ in den letzten drei bis vier Tagen wesentlich mehr Resonanz erfährt als es über Facebook je der Fall war. Dies gipfelte zuletzt darin, dass heute ein Blogpost auf diesem sozialen Netzwerk mit zwei Kommentaren versehen wurde. Selbst das war in den letzten Wochen seit Bestehen dieses WordPress-Blogs nicht der Fall.

Nicht ganz so einfach!

Ich nutzte jahrelang Linux. Vom Zweig Debian Ubuntu war ich in dieser Zeit sehr angetan. Letztes Jahr wechselte ich einige Monate zu Windows 10. Diese Entscheidung trieb mich letztes Jahr Anfang Dezember in die Arme von Apple. Auf die ganze Wechselei möchte an dieser Stelle nicht eingehen. In den letzten Wochen wurde mir allerdings bewusst, dass die Linux-Betriebssysteme, die ich in der Vergangenheit nutzte, Windows-Usern eher den Umstieg erleichtern als Apple. Erstens: Shortcuts! Natürlich orientiert sich Linux an der Windows-Tastatur! Das @ befindet sich logischerweise auch auf der Q-Taste. Bei der Apple-Tastatur befindet sich dieses Zeichen auf der L-Taste. Wie oft ich in den letzten Wochen mit der Tastenkombination „Option + Q“ den Browser schloß, weil ich einfach nur meine E-Mail-Adresse eingeben wollte, habe ich gar nicht mehr gezählt! Zweitens: Apple kann im Vergleich zu Linux kein NFTS. Genau formuliert kann MacOSX NFTS nur lesen aber nicht beschreiben. Dummerweise habe ich noch eine externe Festplatte auf NFTS formatiert und bin gerade dabei, den Inhalt dieser Platte auf zwei andere Festplatten zu verteilen, um mir die Ausgangsfestplatte auf Fat32 zu formatieren. Eigentlich sollte es eine goldene Regel sein, sich nach dem Kauf eines externen Datenträgers diesen auf FAT32 zu formatieren. Aber was diese eine Festplatte betrifft, habe ich irgendwie geschlafen. Zumal ich beim Kauf dieser Platte noch Linux nutzte. Die Entscheidung, Apple zu verwenden, stand noch in weiter Ferne und Linux kann nun mal NFTS lesen und beschreiben. Apple kann es sich wohl erlauben, den Umstieg auf MacOSX etwas schwerer zu gestalten!

sicher ist sicher

Ich denke mal laut nach: Was ist denn das besondere Open-Source-Software? Es ist nicht, dass diese Form der Software kostenlos ist. Es gibt ja auch jede Menge proprietäre Software, die kostenlos angeboten wird. Und diese Software ist somit auch Freeware. Das besondere an Open Source ist, dass im Vergleich zur proprietären Software der Quellcode öffentlich ist und somit nicht Teil des Geschäftsmodells ist. Was heißt das bezüglich von Sicherheitslücken, die ja bekanntermaßen in Betriebssystemen und Programmen vorkommen können? Bezüglich von Open-Source kann man ja davon ausgehen, dass diese Form von Software sicherer ist. Denn: Jeder kann die Programmiersprache lernen und ist somit in der Lage, den Quellcode zu lesen und zu verbessern. Und somit ist man auch in der Lage, dass ein größerer Teil von Menschen in der Lage ist, Sicherheitslücken zu schließen und Open-Source-Software sicherer zu machen. Da Open-Source auf Desktop-Rechnern, Tablets und Smartphones leider nicht so verbreitet ist, wie man es sich wünschen würde, kann man sich eigentlich gut vorstellen, dass so manche Software-Leaks  proprietärer Anbieter die Anwender in Panik versetzt!

YouTube ist ja schon eine echte Fundgrube! Als ich mir dieses Video ansah, fühlte ich mich zeitlich in Anfang der 1990er Jahre zurückversetzt. Als ich mit 10 oder 11 Jahren meine erste Spielekonsole geschenkt bekam, spielte ich dieses Fußballgame bis zum Umfallen!

Mit ohne Support!

Kennt Ihr dieses Phänomen auch? Ihr versucht ein Problem mit einer Software zu lösen, findet aber keine Lösung und kontaktiert den Support. Nachdem Ihr aber einige Mal mit dem Support hin und her geschrieben habt, findet Ihr aber selber eine Lösung. Und Ihr wundert Euch, warum der Support komische Abfragen stellte und nicht gleich mal nachfragte, ob Ihr unter einem (vielleicht etwas versteckten) Menüpunkt etwas geändert habt? Mir ist das eben wieder mit WordPress bei dem Versuch passiert, meine E-Mail-Adresse zu ändern. Und meine Vermutung ist: Manchmal machen die Support-Mitarbeiter eine Sache, die ich auch ganz gerne machen. Sie denken einfach zu kompliziert. Ich möchte zwar persönlich niemanden zu nahe treten. Aber manchmal denke ich, dass ein Mensch der eine Software supportet, in diese Software gut eingearbeitet wurde und bei einer Anfrage bezüglich der Einstellungen bzw. Benutzerangaben erstmal einige Grundeinstellungen bzw. Grundangaben durchgeht. Der User kann ja auch irgendwelche Punkte (wie in meinem Fall) übersehen haben. Aber nun gut! Ich will jetzt nicht länger motzen und jammern! Das Problem scheine ich ja gelöst zu haben.

Der Teufel steckt im Detail!

In den letzten Jahren setzte ich mich mit so vielen unterschiedlichen Betriebssystemen auseinander und nutzte den einen oder den anderen Desktop. Ich bin zwar kein Informatiker oder Fachverkäufer für Computer. Ich behaupte aber mal, dass ich in Sachen Rechner nicht so ganz unerfahren bin. Als ich nach fast wochenlanger Lösung eines bestimmtem Problemes versucht war, meinen Tower vom Balkon zu schmeißen, setzte ich vor einigen Tagen das um, was ich schon länger in mir gärte: nochmal ein Systemwechsel, verbunden mit einer etwas höheren Investition. Dies ist natürlich an die Hoffnung gekoppelt, dass ich jetzt ein OS nutze, welches mittel- bis längerfristig keine Probleme macht. Nach einer fünfmonatigen Nutzung von Windows 10, die in Teilen doch sehr frustrierend war, ist dies auch verständlich. Natürlich hätte ich wieder zurück zu Linux schwenken können. Allerdings nutze ich im Moment bezüglich der Fotografie und Bildbearbeitung einige proprietären Programme, auf die ich ungern verzichten möchte. Natürlich hätte ich es unter Ubuntu oder Linux Mint mit Wine versuchen können. Aber da ich mit diesem Emulator vor ein paar Jahren schon einmal Probleme hatte, entschied ich mich natürlich dagegen. Durch meine langjährige Nutzung von Linux fiel mir der Umstieg auf den neuen Desktop nicht allzu schwer, da ich in Aufbau und Menüführung einige Parallelen entdecken konnte. Zu mindestens ist dies mein subjektiver Eindruck. Logischerweise steckt der Teufel im Detail. Dass ich mich auf Anhieb mit einem Desktop klar komme, heißt nicht, dass ich unmittelbar jede Anwendung und Funktion finde und verstehe. Zumal jetzt die Tastaturbelegung auch eine Andere ist! Ich bin aber ganz guter Dinge, dass sich Umgang mit Desktop und Tastatur bald einspielen wird.

Lang lebe Unity?!

Das Hauptderivat Ubuntu nutzt endlich wieder Gnome als Standarddesktop. Und was passiert? Natürlich versucht man Unity weiterzubetreiben! Natürlich macht dies Canonical nicht mehr selber. Der Desktop wurde ja von diesem Unternehmen eingestampft. Ich finde es aber immer wieder erstaunlich, mit welchem Enthusiasmus bestimmte Anwendungen voran- bzw. weiterbetrieben werden. Aber das scheint die Open-Source-Szene, so mein Eindruck, üblich zu sein.