Was soll das?

Vor ein paar Tagen erschien ein Beitrag mit dem wunderschönen Titel „DSGVO: Die Abmahn-Maschinerie ist angelaufen“ auf heise.de. Und was ich zuerst dachte: Gibt eigentlich im Zusammenhang mit der DSGVO eine bessere Schlagzeile, mit der man noch mehr Panik verbreiten kann? Besser kann man doch private Blogger, die nicht kommerziell im Web unterwegs sind und kaum bis keine juristische Kenntnisse haben, nicht verunsichern. In diesem Beitrag wird zwar nur das Abmahnen von Mitbewerbern (sprich: Menschen, die kommerziell unterwegs sind) thematisiert. Oder habe ich den falschen Eindruck, dass ein solcher Beitrag die Verunsicherung weiter voran treibt?

Und wieder muss ich mal wieder den Kopf schütteln, wenn ich an die Panik rund um die DSGVO denke. Natürlich überlegte ich mir, ob ich mir heute die gefühlt hundertste Podcast-Episode zu diesem Unwerk antun sollte. Allerdings bin ich froh, dass ich dies getan habe. Und wieder einmal sehe ich meinen rudimentären juristischen Eindruck bestätigt, einfach mal nicht in Panik zu verfallen, da ich als kleiner privater Blogger, der mit seinem Weblog und seinen Inhalten kein Geld verdient, eigentlich nichts zu befürchten hat. Oder anders formuliert: Ich habe juristisch genauso viel zu befürchten, wie vor der DSGVO auch, da sich für mich wohl nicht allzuviel ändert!

Umgang mit Kommentaren!

Kennt Ihr auch diese komischen Kommentare, die mit solchen Formulierungen anfangen: „Ich akzeptiere Deine Meinung, aber…!“? Ich dachte ja eigentlich schon, dass es diese „Aber-Menschen“ gar nicht mehr gibt, oder dass diese recht merkwürdige Formulierung endlich mal ausgestorben ist. Aber vor knapp zwei Wochen landete ein Kommentar zu einem meiner Beiträge auf meinem Weblog. Natürlich überlegte ich im ersten Moment, ob ich diesen Kommentar löschen sollte. Allerdings ist sowas nicht wirklich mein Ding und ich nutze die Löschfunktion bezüglich der Kommentare wirklich nur in Ausnahmefällen. Ich ließ diesen Kommentar einfach unbeantwortet. In diesem Fall schien es mir die elegantere Lösung!

Die ewige Wiederholung!

Ich habe eben nochmal kurz über einen gestrigen Beitrag nachgedacht: Natürlich bedanke ich mich lieb und nett für Vorschläge, die die Gestaltung meines Weblogs betreffen. Aber eigentlich setze ich die Gestaltung des Blogs, die Regelmäßigkeit, wie ich etwas veröffentliche, und die Menge des veröffentlichten Inhalts so um, wie ich es für richtig halte. Ich habe es im Laufe meines Daseins im Internet  immer so gehandhabt und bin immer damit relativ gut gefahren. Das Einzige, was ich zulasse, ist: konstruktive Kritik zu meinen Inhalten. Sprich: Inhalte die mich z.B. in der Bildgestaltung oder Bildbearbeitung weiterbringen. Allerdings werde ich auch in solchen Fällen selber entscheiden, was mich weiterbringt oder auch nicht. Oder ich lasse mir einfach damit Zeit und nehme diese Form von Kritik erstmal kommentarlos auf. Für den Rest gilt: Setzt es bitte selber so um, wie Ihr es für richtig haltet! Mir ist zwar nicht so ganz klar, warum ich das die letzten dreizehn Jahren im Internet immer wieder wiederholen muss. Die einzige Erklärung, die ich habe: Man nimmt es kaum bis gar nicht wahr. Oder man ignoriert es bewusst bzw. unbewusst.

„Bitte gehen Sie weiter!“

Als ich mir heute heute eine Episode eines Podcasts hörte, den ich mir regelmäßig gerne antue, dachte ich einfach nur: „Bitte gehen Sie weiter! Hier gibt es nichts zu sehen!“ So ungefähr ab 1:03:34 h wird genau eine Sache geschildert, die ich leider nur zu gut kenne. Und ich denke mir mal wieder: Leute! Was soll das! Wenn Euch bestimmte Inhalte im Netz absolut nicht passen, beschäftigt Euch bitte nicht damit. Beschäftigt Euch lieber mit Inhalten im Netz, die Euch liegen und die Ihr auch interessant findet.  Oder noch besser: Trollt doch lieber woanders! Ich habe in weiten Teilen auf Twitter oft genug mit so einem Verhalten Erfahrung machen müssen. Nur der Vorteil ist: Auf Twitter kann man Accounts, die so einen Verhalten an den Tag legen, blockieren. An anderer Stelle geht das leider nicht. Und ich frage mich mittlerweile ernsthaft: Sind manche Menschen trotz der scheinbaren Anonymität im Internet in der Lage, konstruktive Kritik anzubringen, die auch denjenigen nützen, die Inhalte produzieren und in Weiten des Internets veröffentlichen?