Muha!

Neulich hörte ich mal wieder Menschen über dieses komisches Internet schimpfen. Über dieses merkwürdige Neuland, was eh nichts taugt und deshalb abgeschaltet gehört. Innerlich kicherte ich! Ich fragte mich in diesem Moment: Haben solche Menschen einen Internetanschluß und/oder ein Smartphone? Und wenn ja: Aus welchem Grund bewegen sie sich im Internet? Und wenn sie keinen Zugang zum Netz haben, fragte ich mich, warum sie sich über das Internet echauf­fie­ren? Entweder nutzt man das Internet. Und wenn es einem nicht passt, lässt man die Finger davon weg (oder reduziert die Nutzung auf ein absolutes Minimum, wenn es sich anders nicht vermeiden lässt). Und wenn man sich mit der Motzerei über das Netz eigentlich über die Art und Weise aufregt, wie andere Menschen das Netz nutzen, denke ich mir: Hey! Was kümmert Euch was andere Menschen tun? Ihr müsst das Internet nicht auf die Weise nutzen, wie es Andere nutzen!

Keine Panik auf der Titanic!

Jetzt mal im Ernst: Seit wann ist die DSGVO in Kraft? Seit dem 25. Mai 2018? Und? Rollten schon die ersten riesigen Abmahnwellen über Europa? Wurden die ganzen kleinen Blogger, die mit ihren Weblogs kein Geld verdienen, in Grund und Boden geklagt? Müssen sie jetzt um ihre blanke Existenz bangen? Ich bin immer noch der festen Überzeugung, dass Wochen vor dem 25.5. unnötig Panik betrieben wurde. Und ich sagte und schrieb damals schon: Bewahrt doch einfach mal Ruhe! Und mein Gefühl gab mir wohl recht! Bis jetzt ist mir noch keine größere Abmahnwelle bekannt! Bis jetzt ist mir noch nicht bekannt, dass kein Blogger, der mit seinem kleinen Projekt kein Geld verdient, gezwungen wurde, dies einstampfen zu müssen. Mit Blick auf die Zukunft kann ich mich zwar noch täuschen. Aber dies ist für mich immer noch kein Grund in Panik zu verfallen.

Lösung gesucht!

Ich habe mal eine ganz doofe Verständnisfrage zu WordPress: Ich habe schon seit Jahren die Angewohntheit, meine Texte im Blocksatz zu schreiben (und auf meinen Blogs in diesem Format auch zu veröffentlichen). Heute stellte ich nach einer Suche nach einem Post auf meinem Blog fest, dass nach der Nutzung der Suchfunktion meine Beiträge die Texte nicht nur in Blocksatz eingezeigt werden, obwohl ich sie so formatierte. Eingebundene Videos werden auch nicht angezeigt. Gibt es für dieses Problem eine Lösung?

Update am 26. Juni 2018: Da dieses Weblog auf wordpress.com gehostet ist, setzte ich mich heute mal wieder mit dem Support auseinander. Wenn ich den entsprechenden Mitarbeiter richtig verstand, gibt es für das Theme, welches ich gerade benutzte, keine Lösung.

Was soll das?

Vor ein paar Tagen erschien ein Beitrag mit dem wunderschönen Titel „DSGVO: Die Abmahn-Maschinerie ist angelaufen“ auf heise.de. Und was ich zuerst dachte: Gibt eigentlich im Zusammenhang mit der DSGVO eine bessere Schlagzeile, mit der man noch mehr Panik verbreiten kann? Besser kann man doch private Blogger, die nicht kommerziell im Web unterwegs sind und kaum bis keine juristische Kenntnisse haben, nicht verunsichern. In diesem Beitrag wird zwar nur das Abmahnen von Mitbewerbern (sprich: Menschen, die kommerziell unterwegs sind) thematisiert. Oder habe ich den falschen Eindruck, dass ein solcher Beitrag die Verunsicherung weiter voran treibt?

Und wieder muss ich mal wieder den Kopf schütteln, wenn ich an die Panik rund um die DSGVO denke. Natürlich überlegte ich mir, ob ich mir heute die gefühlt hundertste Podcast-Episode zu diesem Unwerk antun sollte. Allerdings bin ich froh, dass ich dies getan habe. Und wieder einmal sehe ich meinen rudimentären juristischen Eindruck bestätigt, einfach mal nicht in Panik zu verfallen, da ich als kleiner privater Blogger, der mit seinem Weblog und seinen Inhalten kein Geld verdient, eigentlich nichts zu befürchten hat. Oder anders formuliert: Ich habe juristisch genauso viel zu befürchten, wie vor der DSGVO auch, da sich für mich wohl nicht allzuviel ändert!

Umgang mit Kommentaren!

Kennt Ihr auch diese komischen Kommentare, die mit solchen Formulierungen anfangen: „Ich akzeptiere Deine Meinung, aber…!“? Ich dachte ja eigentlich schon, dass es diese „Aber-Menschen“ gar nicht mehr gibt, oder dass diese recht merkwürdige Formulierung endlich mal ausgestorben ist. Aber vor knapp zwei Wochen landete ein Kommentar zu einem meiner Beiträge auf meinem Weblog. Natürlich überlegte ich im ersten Moment, ob ich diesen Kommentar löschen sollte. Allerdings ist sowas nicht wirklich mein Ding und ich nutze die Löschfunktion bezüglich der Kommentare wirklich nur in Ausnahmefällen. Ich ließ diesen Kommentar einfach unbeantwortet. In diesem Fall schien es mir die elegantere Lösung!