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Fotografieren in JPEG?

Eigentlich gewöhnte ich mir im Laufe der Jahre an in RAW zu fotografieren. Die Folge ist natürlich, dass man im Anschluß diese Aufnahmen mit einem RAW-Konverter entwickeln muss. Und dies kann je nachdem einige Zeit dauern. Im Moment bin ich in einer Phase, in der ich mir das Entwickeln des digitalen Negativs am Liebsten ersparen würde. Die Zeit, die ich dafür aufbringe, möchte ich gerne anders nutzen. Aufgegriffen habe ich diese Idee vor einigen Monaten von einem Podcaster und Fotografen, der diesen Gedanken in einem E-Book formulierte. Die Umsetzung schob ich jedoch auf, da ich mich zuerst davor scheute in JPG zu fotografieren und mich mit den Preset-Einstellung der Fujifilm XT3 auseinanderzusetzen. Ich werde mich erstmal mit denjenigen Presets auseinandersetzten, die im oben erwähnten Buch vorgestellt werden, um mich an diese Art der Fotografie heranzutasten. Mein Ziel ist es natürlich Im Laufe der Zeit eigene Presets zu erstellen. Eine Frage, die sich mir in diesem Zusammenhang stellt, ist, ob ich Lightroom überhaupt noch benötige. Der Grundgedanke an diesem Vorgehen ist ja, dass die Bilder, die ich aufnehme, mit einem entsprechenden Look aus der Kamera kommen. Ich bräuchte also eine Software mit der ich von Zeit zur Zeit Sensorflecken entfernen, den Horizont begradigen oder ein Bild transformieren kann. Knapp 12€ pro Monat für Lightroom zu zahlen, finde ich schon ziemlich viel, wenn man nur diese drei Funktionen gelegentlich verwenden möchte.

9 Kommentare

  1. Eine sehr gute und relativ preisgünstige Lösung für gelegentliches Bild-Optimieren ist Photoshop Elements von Adobe. Kostet einmalig so um die 75 Euro.

    • 5n1pp3r5 5n1pp3r5

      Vielen Dank für die Info. Ich werde das mal im Blick behalten.

  2. Bliebe noch zu erwähnen, dass man ein und dieselbe Aufnahme gleichzeitig in RAW und JPG abspeichern kann. Angesichts der Tatsache, dass Speicherplatz heutzutage nicht mehr viel kostet, halte ich dies für einen guten Kompromiss.

    • 5n1pp3r5 5n1pp3r5

      Da hast Du recht. Mein Gedanke ist aber im Moment, mich nicht mit RAWs zu belasten.

      • Du hättest aber immer ein RAW als Notreserve für den Fall, dass das JPG doch nicht so gut ist, wie es auf dem kleinen Kameradisplay aussieht.

      • 5n1pp3r5 5n1pp3r5

        Stimmt zwar. Nehme mir allerdings selten nochmal Bilder zur Neubearbeitung vor…

  3. Versuche mal darktable, ist schmal, kostenlos und ich bin mit den Funktionen sehr zufrieden.

    • 5n1pp3r5 5n1pp3r5

      Vielen Dank für die Info. An die Software habe ich auch schon gedacht. Allerdings bin ich zu meinen Linux-Zeiten mit Darktable nicht wirklich warm geworden. Vielleicht sollte ich dieser Software mal wieder eine Chance geben!

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