Fotografieren in JPEG?

Eigentlich gewöhnte ich mir im Laufe der Jahre an in RAW zu fotografieren. Die Folge ist natürlich, dass man im Anschluß diese Aufnahmen mit einem RAW-Konverter entwickeln muss. Und dies kann je nachdem einige Zeit dauern. Im Moment bin ich in einer Phase, in der ich mir das Entwickeln des digitalen Negativs am Liebsten ersparen würde. Die Zeit, die ich dafür aufbringe, möchte ich gerne anders nutzen. Aufgegriffen habe ich diese Idee vor einigen Monaten von einem Podcaster und Fotografen, der diesen Gedanken in einem E-Book formulierte. Die Umsetzung schob ich jedoch auf, da ich mich zuerst davor scheute in JPG zu fotografieren und mich mit den Preset-Einstellung der Fujifilm XT3 auseinanderzusetzen. Ich werde mich erstmal mit denjenigen Presets auseinandersetzten, die im oben erwähnten Buch vorgestellt werden, um mich an diese Art der Fotografie heranzutasten. Mein Ziel ist es natürlich Im Laufe der Zeit eigene Presets zu erstellen. Eine Frage, die sich mir in diesem Zusammenhang stellt, ist, ob ich Lightroom überhaupt noch benötige. Der Grundgedanke an diesem Vorgehen ist ja, dass die Bilder, die ich aufnehme, mit einem entsprechenden Look aus der Kamera kommen. Ich bräuchte also eine Software mit der ich von Zeit zur Zeit Sensorflecken entfernen, den Horizont begradigen oder ein Bild transformieren kann. Knapp 12€ pro Monat für Lightroom zu zahlen, finde ich schon ziemlich viel, wenn man nur diese drei Funktionen gelegentlich verwenden möchte.