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Tag: 24. August 2019

Alles nur Gejammer?

Ich weiß, dass subjektive Eindrücke natürlich auch täuschen können. Und das nicht zu knapp. Mittlerweile habe ich den Eindruck, dass in einigen Foto-Podcasts fleißig der Umgang mit sozialen Medien diskutiert wird. Genauer formuliert: Es wird darüber diskutiert, in welcher Frequenz auf Instagram und Co. Fotografien veröffentlicht werden. Mir scheint in dieser Diskussion der Tenor zu sein, dass man eher auf Qualität setzen soll, anstelle immer möglichst viele Bilder im Netz zu veröffentlichen. Das Schöne am Internet ist ja, dass man sich entscheiden kann wie man welchen Dienst nutzt. Man kann auch über die Nutzung selbst entscheiden. Man kann sich nicht nur die Frage stellen, wann und in welcher Häufigkeit man Inhalte online stellt, sondern auch wie man welche Inhalte konsumiert. Insofern verstehe ich diese Diskussion nicht so ganz. Wenn man der Überzeugung ist, dass auf einem Instagram-Account, auf einer Facebook-Seite oder einem Weblog zu viele Fotos veröffentlicht werden und diese auch nicht sonderlich gefallen, ist man sicher in der Lage, sich diejenigen Accounts bzw. Blogs zu suchen, die der entsprechenden Person eher zu sagen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass man eher dazu geneigt ist, durch die hohe Anzahl an Bildern, die tagtäglich veröffentlicht werden, den Untergang der Fotografie herbei zu reden, als sich selber diejenigen Accounts und Seiten zu suchen, die diesem Trend entgegenwirken. 

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Hochzeitsfotografie ist zwar nicht unbedingt ein Teil der Dokumentarfotografie, dem ich mich in Zukunft widmen werde. Dennoch finde ich diese kurze Dokumentation sehenswert. Eine Sache erstaunt mich allerdings noch immer etwas: Obwohl Fotografie mittlerweile ein Massenmedium geworden ist, scheinen zu mindestens auf YouTube Dokumentationen zur Fotografie ziemlich rar gesät zu sein. 

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