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Tag: 28. Juni 2019

Warum so unpolitisch?

Nebenbei höre ich relativ viel Podcast. Mittlerweile sind es nur noch Podcasts mit fotografischen Themen. Was mich sehr wundert, ist, dass man sich in diesen Podcasts relativ unpolitisch gibt. Mein persönlicher Eindruck: Man versucht politische Themen so gut es geht zu umgehen. Auch wenn man sich mit mit der Dokumentarfotografie / sozial-dokumnetarischen Fotografie auseinandersetzt (was gefühlt relativ selten in den Casts, die ich höre, thematisiert wird), scheint es relativ wenige (persönliche) politische Statements zu geben. Und langsam frage ich mich, aus welchem Grund dies so ist. Innerhalb eines Bildes in der Größe x mal y thematisiert man z. Durch die Begrenzung x mal y gibt es aber auch genug, was man fotografisch nicht zur Sprache bringt. Ich behaupte ja nicht, dass einem Fotografen etwas egal ist, wenn er z innerhalb eines Bildes zur Sprache bringt, innerhalb der Größe x mal y bewusst oder auch unbewusst vieles thematisch ausgeklammert. Und dies kann man ja schon als politische Aussage verstehen. Was soll also diese Zurückhaltung in den Podcasts?

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