Zielgruppen sind unwichtig

Und wieder beschäftigt mich eine Sache, welche ich in der Vergangenheit schon das eine oder andere Mal thematisierte: Mir begegnet abermals das Phänomen, dass einzelne Blogger verschiedene Blogs mit unterschiedlichen Inhalten füttern. Und ich frage mich mal wieder, aus welchem Grund man mit einer Software wie WordPress verschiedene (Unter-) Kategorien nutzen und somit ein Weblog mit verschiedenen Themen versehen kann. Natürlich nutze ich dieses Blog hauptsächlich dafür, meine Fotografien zu posten. Die Frage, die ich mir stelle: Lohnen sich für die zwei bis drei Themen, mit denen ich mich neben der Fotografie beschäftige, ein zweites oder drittes Weblog. Das bedeutet auch etwas mehr Aufwand in Sachen Einrichtung und Verwaltung. Insofern vereinfachen Kategorien die Sache vehement. Außerdem sorgt dies auf einem Weblog etwas für Abwechslung. Manchmal habe ich den Eindruck, dass sich Blogs, die sich strikt nur mit einem Thema beschäftigen, etwas monoton wirken. Auf der anderen Seite vermute ich mal folgendes: Menschen, die nur einen Blog mit einem bestimmten Inhalt befüllen, haben eine bestimmte Zielgruppe vor Augen, die sich nur für Thema A interessieren. Würde man auf diesem Weblog auch Inhalte zu Thema B veröffentlichen, hat man vielleicht die Befürchtung, dass man diejenige Zielgruppe, die sich nur für Thema A interessiert, verprellt. Möchte man als Blogger auch Inhalte zu Thema B veröffentlichen, scheint man dann eher geneigt, ein zweites Blog zu führen, um diejenige Zielgruppe zu erreichen, die sich (auch) für Thema B interessiert. So viel zu meiner Vermutung. Inwiefern muss man sich als privater Blogger, der mit seiner Seite und seinen Inhalten kein Geld verdient, die Frage nach der Zielgruppe überhaupt stellen? Ich habe mir diese Frage ehrlich gesagt nie gestellt. Sie war mir immer egal und ist es immer noch. Die Inhalte für meinen Blog, welches ich aktuell führe, produziere ich, weil ich Spaß an der Sache habe und nicht, um jemanden bestimmtes zu erreichen.

4 Gedanken zu „Zielgruppen sind unwichtig“

    1. Ich sehe das ähnlich. Ich bezweifle, dass sich der Mehraufwand bei diesen eher kleinen und privaten Blogs lohnt. Abwechslung ist doch eine schöne Sache und zeigt die verschiedenen Seiten des Bloggers.

  1. Ich habe letztes Jahr eine Menge Blogeinträge zu meiner malerischen Seite gepostet. Auf meinem Kochblog. Es war interessant zu sehen, wie die Menschen, die sonst gerne meinen lukullischen Kreationen folgten, sich Gedanken zu einem ihnen ungewohnten Thema machten. Insgesamt war ich mit dem Zuspruch sehr zufrieden, sogar überrascht – im Vorfeld hatte ich mir Gedanken gemacht, ob das funktioniert, aber no worries:-)

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