5 Gedanken zu „

    • 5n1pp3r5

      Ich würde beide nicht voneinander trennen. Beide Philosophen waren ja Existentialisten, die bestimmte Postionen in ihren Philosophien durchaus ähnlich sahen!

      • 5n1pp3r5

        Ich würde trotzdem beide nicht voneinander trennen wollen. Sartres Philosophie wäre ja ohne die NS-Zeit undenkbar gewesen. Und wenn ich an Camus‘ Text „Die Pest“ denke, würde ich schon eine Parallele sehen. Verbessere mich ruhig, wenn ich falsch liege…

      • Ein zentraler Unterschied wird deutlich, wenn man Sartres „Sich selbst wählend wähle ich die Welt“ vergleicht mit Camus Akzeptanz des Absurden. Dann bleibt Sartre sehr passiv der Welt und deren Geschehnissen zurück, sehr stark auf seinen Intellekt reduziert. Er ist da eher ein theoretischer Revolutionär, der maximal durch Vorleben und Demonstrationen aktiv wird. Das ist einem Camus viel zu wenig. Ihm geht es um die Konsequenz, die der Einstellung zur Sache folgt und die aktive Übernahme eines verantwortluchen Lebens.

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