mich schüttelt es

Seitdem ich fotografische Podcasts höre, kann ich eine Aussage schon gar nicht mehr hören: Man muss Regeln zur Bildgestaltung kennen und verstehen, um sie brechen zu können. Ich habe diese Formulierung schon so oft gehört, dass sie eigentlich schon zu einem Allgemeinplatz vorkommen ist und Menschen, die diese verwenden, auf mich wie elende Phrasendrescher wirken. Und ich finde es immer wieder erstaunlich, dass sich sehr viele Menschen, die sich mit der Fotografie beschäftigen, scheinbar mehr damit auseinandersetzen, auf welchen Art und Weise Fotos zustande gekommen sind, anstelle inhaltlich auf Fotografien einzugehen. Vielleicht sind viel zu viele Menschen in der Fotografieszene viel zu sehr technikaffin (bezüglich der Hardware, die genutzt wird, und der Regeln, die umgesetzt werden), um sich rein inhaltlich mit Bildern zu beschäftigen.