Nicht ganz so einfach!

Ich nutzte jahrelang Linux. Vom Zweig Debian Ubuntu war ich in dieser Zeit sehr angetan. Letztes Jahr wechselte ich einige Monate zu Windows 10. Diese Entscheidung trieb mich letztes Jahr Anfang Dezember in die Arme von Apple. Auf die ganze Wechselei möchte an dieser Stelle nicht eingehen. In den letzten Wochen wurde mir allerdings bewusst, dass die Linux-Betriebssysteme, die ich in der Vergangenheit nutzte, Windows-Usern eher den Umstieg erleichtern als Apple. Erstens: Shortcuts! Natürlich orientiert sich Linux an der Windows-Tastatur! Das @ befindet sich logischerweise auch auf der Q-Taste. Bei der Apple-Tastatur befindet sich dieses Zeichen auf der L-Taste. Wie oft ich in den letzten Wochen mit der Tastenkombination „Option + Q“ den Browser schloß, weil ich einfach nur meine E-Mail-Adresse eingeben wollte, habe ich gar nicht mehr gezählt! Zweitens: Apple kann im Vergleich zu Linux kein NFTS. Genau formuliert kann MacOSX NFTS nur lesen aber nicht beschreiben. Dummerweise habe ich noch eine externe Festplatte auf NFTS formatiert und bin gerade dabei, den Inhalt dieser Platte auf zwei andere Festplatten zu verteilen, um mir die Ausgangsfestplatte auf Fat32 zu formatieren. Eigentlich sollte es eine goldene Regel sein, sich nach dem Kauf eines externen Datenträgers diesen auf FAT32 zu formatieren. Aber was diese eine Festplatte betrifft, habe ich irgendwie geschlafen. Zumal ich beim Kauf dieser Platte noch Linux nutzte. Die Entscheidung, Apple zu verwenden, stand noch in weiter Ferne und Linux kann nun mal NFTS lesen und beschreiben. Apple kann es sich wohl erlauben, den Umstieg auf MacOSX etwas schwerer zu gestalten!

sicher ist sicher

Ich denke mal laut nach: Was ist denn das besondere Open-Source-Software? Es ist nicht, dass diese Form der Software kostenlos ist. Es gibt ja auch jede Menge proprietäre Software, die kostenlos angeboten wird. Und diese Software ist somit auch Freeware. Das besondere an Open Source ist, dass im Vergleich zur proprietären Software der Quellcode öffentlich ist und somit nicht Teil des Geschäftsmodells ist. Was heißt das bezüglich von Sicherheitslücken, die ja bekanntermaßen in Betriebssystemen und Programmen vorkommen können? Bezüglich von Open-Source kann man ja davon ausgehen, dass diese Form von Software sicherer ist. Denn: Jeder kann die Programmiersprache lernen und ist somit in der Lage, den Quellcode zu lesen und zu verbessern. Und somit ist man auch in der Lage, dass ein größerer Teil von Menschen in der Lage ist, Sicherheitslücken zu schließen und Open-Source-Software sicherer zu machen. Da Open-Source auf Desktop-Rechnern, Tablets und Smartphones leider nicht so verbreitet ist, wie man es sich wünschen würde, kann man sich eigentlich gut vorstellen, dass so manche Software-Leaks  proprietärer Anbieter die Anwender in Panik versetzt!