Keine Ahnung haben!

Heute hörte ich eine Podcast-Episode, die ich persönlich schon etwas feier. Es werden dort zwei Auffassungen vertreten, die ich schon seit Jahren teile und auch schon solange im Netz auch kundtun tue: 1. Man kann nicht von Bereichen der Fotografie wirklich Ahnung haben! Warum auch? Die Fotografie ist schon eine komplexe Sache. Ich kann nicht von alle Bereichen und nicht von jedem technischen Detail Ahnung haben. Obwohl ich mich viel mit bestimmten fotografischen Themen beschäftige. Um so erstaunlicher finde ich es, dass das bei manchen Menschen für Entsetzen sorgt. Ich weiß nicht, woher die falsche Erwartungshaltung stammt, dass ich auf jede Frage von Kamera, Objektiv und/oder Software Ahnung habe. Es gibt viele Dinge, die ich noch selber recherchieren muss. 2. Die Technik (und auch die Software, mit der man seine Fotos (wenn überhaupt) bearbeitet) ist sowas von nebensächlich! Wichtig ist gelegentlich das Endergebnis! Das Foto! Unabhängig davon, ob man eine teure Profikamera oder eine billige  Kompaktkamera nutzt. Egal, ob man RAWTherapee und Gimp oder Lightroom und Photoshop nutzt. Oder die Aufnahmen gar nicht bearbeitet. Natürlich hat jeder Fotografie seine Präferenzen. Natürlich bevorzugt jeder ein bestimmtes Kameramodell, bestimmte Objektive und bestimmte Software, mit der man das Bild bearbeitete. Allerdings ist es kein sonderlich großer Erkenntnisgewinn, wenn ich unter einem Bild Blende, Verschlusszeit und die Art der Bearbeitung finde.  Wesentlich interessanter ist es doch, unter welchen Bedingungen ein Foto entstand. Z.B. unter welchen Bedingungen man eine Aufnahme plante oder ob der Zufall bei einem Schnappschuß im Urlaub mit im Spiel war.

Ein Gedanke zu „Keine Ahnung haben!“

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