#wtf?

Natürlich sah ich mich in den letzten Tagen in Sachen WordPress im Internet um. Und was mich wenig verwundert, ist, dass dort zum Thema „Bloggen mit WordPress“ bestimmte Seiten einfach nicht totzukriegen sind: Wie generiere ich am Schnellsten Besucher und wie verdiene ich so schnell wie möglich mit meinem Weblog Geld! Und ich frage mich, warum solche Inhalte im Netz noch immer angenommen werden. Sonst würden sie sicherlich nicht mehr existieren. Durch’s Bloggen ist noch niemand reich und berühmt geworden. Sicher gibt es wenige Menschen, die von ihrem Weblog leben können. Das ist aber sicher nicht die Mehrheit. Eher im Gegenteil! Und man muss sich fragen, zu welchem Preis man dies tut. Wenn ich zum Beispiel mein Blog auf ein bestimmtes Publikum ausrichten müsste, würden etliche Themen unter den Tisch fallen, die mich interessieren, und mich Inhalten widmen, die mich so gar nicht interessieren. Natürlich schlägt sich sowas auch in den Besucherzahlen nieder. Und ich denke mir: Ja und? Wenn ich in den letzten Jahren meine Bloggerei an Besucherzahlen ausgerichtet hätte, hätte ich es verdammt schnell aufgeben müssen. Bloggen sollte eher Spaß machen. Und man sollte sich nicht darüber Gedanken machen wieviel Besucher oder Geld man generiert!

3 Gedanken zu „#wtf?“

  1. Das hast du treffend ausgedrückt. Ich schreibe auch über alles, was mich berührt oder interessiert, und wenn ich damit nur wenige Menschen erreiche, ist das eben so. Aber natürlich freue ich mich, wenn ich Resonanz, gerne auch positive, erfahre.
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.

    1. Mein subjektiver Eindruck: Manche User orientieren sich leider viel zu viel an Statistik, Klickzahlen und Likes. Ich erlebe es allzu oft, dass auf Grund von zu wenig Ressonanz Projekte im Internet eingestellt werden. Die Menschen denken: Meine Inhalte kommen nicht an, also höre ich auf, sie im Netz zu veröffentlichen.

      Mein Ansatz ist da zwar zugegebenermaßen etwas egozentrischer. Aber hey! Was kann ich dafür, wenn anderen Menschen meine Inhalte nicht gefallen. Erstens ist jeder Mensch dafür selber verantwortlich, was sie oder er im Netz konsumiert. Und zweitens hat Jeder die Möglichkeit es besser zu machen, wenn die Person meint, die Inhalte seien total daneben!

      1. Genau. Meine Gedichte oder andere Beiträge gefallen mir, und ich habe den Drang, sie mitzuteilen, nicht mehr und nicht weniger. Doch: ich gebe zu, ich freue mich über viele Klicks. Ich stelle auch fest, dass Resonanz fast ausschließlich auf aktuelle Beiträge erfolgt. Die wenigsten Menschen stöbern in gesammelten Werken, suchen alte Beiträge auf, was schade ist, finde ich. Das liegt wohl an der Masse der auf einen einflutenden Beiträge.

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