Neue Ausrichtung?

Als ich dieses Weblog vor einigen Tagen neu einrichtete, überlegte ich mir in einem schwachen Moment, ob ich dieses Blog inhaltlich neu ausrichten soll. Aber im nächsten Augenblick überlegte ich, warum ich das überhaupt tun sollte. In erster Linie geschah ja der Wechsel von Tumblr zurück zu WordPress nur aus einem Grund: Ich kam mit Tumblr in den letzten Wochen nicht mehr so zurecht, wie es mal der Fall war. In meinem ersten Beitrag, habe ich mich hier schon etwas ausfürlicher dazu geäußert. Warum sollte ich dann überhaupt etwas inahltlich ändern? An sich war ich mit der inhaltlichen Ausrichtung auf meinen alten Blog zurfrieden. Aber eine Sache merke ich, ohne es genau verfizieren zu können: WordPress funktioniert etwas anders als Tumblr. Und damit meine ich nicht unbedingt etwas technisch. Ich meine auch nicht die Software, die anders zu bedienen ist. Dass es sich bei Tumblr und WordPress um Weblog-Systeme handelt, ist ja wohl unbestritten. Mein subjektiver Eidnruck ist aber, dass auf beiden Plattformen Blogposts unterschiedlich ausgestalltet werden. Mein Gefühl kann mich zwar täuschen: Wenn ich mich auf Fotoblogs umsehe, finde ich auf WordPress einen wesentlich höhren Textanteil zu Fotografien als auf Tumblr. Natürlich kann ich nur über diese Weblogs eine Aussage treffen, die ich mir ansah. Und es dürfte innerhaln des Bloggeruniversums auch nur ein relativ kleiner Ausschnitt sein, den ich betrachtete. Aber ich fand diesen Unterschied schon auffällig und erwähnenswert. Natürlich heißt dies nicht, dass ich WordPress auch so nutzen muss. Im Prinzip bin ich ja in der Lage dieses Blog so zu nutzen, wie mein Weblog auf Tumblr zuvor. Und mittlerweile überlege ich, was es für die inhaltliche Ausrichtung bedeuten würde, wenn ich zu meinen Bildern etwas mehr schreiben würde.

Ein Gedanke zu „Neue Ausrichtung?“

  1. Da bin ich sehr bei McLuhans „The medium is the message“.
    Wobei ich da nicht, wie viele, die das Netz für Neuland halten, das Internet als ein Medium sehe, sondern fast jede Plattform als eigenes Medium oder zumindest als Variante. WordPress und Tumblr sind meiner mediennahhistorischen Einschätzung nach entstanden als sich die Formen des längeren Blogposts und die des Mikroblogs voneinander zu trennen begannen, wobei WordPress mehr eine Bastion der gebloggten Langform blieb, während Tumblr in Richtung Mikroblog abbog (nicht so sehr wie Twitter, aber doch mit einer ausgeprägten Kultur des Kurztextes und des rebloggens).
    Leider gibt es keine aktuelle medientheoretische Geschichte des Bloggens und seiner Medien, aber schon die älteren Bücher zum Thema, wie z.B. „the weblog handbook“ von Rebecca Blood zeigen recht gut den Zusammenhang zwischen der Entwicklung der Plattformen und den Inhalten, die auf ihnen veröffentlicht werden.
    Kurz: ja, ich glaube, dass WordPress stärker zum zusätzlichen Schreiben einlädt als Tumblr.

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